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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gewichtige Rolle im Netzwerk der Kirche

11.11.2006

STAPELFELD Der 41-Jährige arbeitet seit 2000 in der Abteilung Seelsorge des Offizialates in Vechta. Sein neues Amt in Stapelfeld tritt er im Januar an.

Von Michael Loots STAPELFELD - Das Katholische Bildungszentrum Kardinal von Galen in Stapelfeld wird ab 1. Januar von einer Doppelspitze geleitet. An die Seite von Dr. Heinrich Dickerhoff aus Cloppenburg, seit Mai pädagogischer Direktor der größten niedersächsischen Heimvolkshochschule, tritt Wilhelm Rolfes aus Vechta als geschäftsführender Direktor. In Zukunft soll ein geistlicher Direktor aus der Doppelspitze sogar ein Triumvirat machen. Der geistliche Direktor muss allerdings vom Münsteraner Bischof noch bestellt werden.

Mit der Installierung der neuen Führungsspitze intendiere die Stiftung Kardinal von Galen eine Optimierung der Bildungsarbeit, erklärte gestern der Kuratoriumsvorsitzende, Professor Dr. Franz Bölsker, in Stapelfeld. Die Stiftung erhofft sich von der neuen Leitungsstruktur, dass das katholische Bildungszentrum mehr denn je als Forum der Begegnung den Bereichen Staat, Politik, Zivilgesellschaft und Kirche gerecht werde, betonte Bölsker.

Rolfes, zuletzt stellvertretender Leiter des Seelsorgeamtes im Offizialat in Vechta, wird das Management des Bildungszentrums übernehmen, unter dessen Dach die Heimvolkshochschule, das Regionale Umweltzentrum und das Haus Emmaus zusammengeführt sind. Der 41-jährige gelernte Sozialpädagoge verantwortet ein Budget von rund 2,5 Millionen Euro pro Jahr, im Einzelnen ist er zuständig für den gesamten Wirtschaftsbetrieb und die Qualität in den Bereichen Service, Logistik, Organisation und Personal. Im Bildungszentrum in Stapelfeld arbeiten rund 60 Menschen in Voll- und Teilzeit und betreuen etwa 20 000 Gäste pro Jahr. Mit 13 000 Teilnehmertagen eigener Veranstaltungen und noch einmal so vielen Gasttagen steht in Stapelfeld die größte katholische Bildungseinrichtung in Niedersachsen, die laut Dickerhoff allerdings „offen ist für alle“.

Rolfes sieht es als eine Herausforderung, mit dem Bildungszentrum in Zeiten des Umbruchs eine gewichtige Rolle im Netzwerk der Kirche zu spielen. Gleichwohl soll die Institution auch im Netzwerk der Gesellschaft ihren Platz haben und dazu beitragen, dass die hiesige Wachstumsregion mit eigener Identität stark ist und bleibt, betonte der 41-Jährige.

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