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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wirtschaft: GS agri erntet satten Gewinn

01.11.2011

CLOPPENBURG Die landwirtschaftliche Genossenschaft GS agri eG mit Stammsitz in Schneiderkrug hat ihren Umsatz von 259,2 (2009) auf 300,6 Millionen Euro (2010) gesteigert. „Es war ein erfolgreiches Jahr für unsere Genossenschaft“, sagte Anton Krömer, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher, am Montagabend bei der Generalversammlung in der Cloppenburger Stadthalle. Der Umsatz teilt sich wie folgt auf: Futtermittel (61,4 Prozent), Mineralöl (21,7), Landwirtschaft (7,3), Baustoffe (6,0), Haus- und Gärtenmärkte (1,5), Sonstiges (2,1).

„Diese Zahlen sagen allerdings weniger aus, als man vermuten könnte“, erklärt Krömer weiter. Denn für den gestiegenen Umsatz seien zum Teil auch die Preisschwankungen bei Mischfutter und Energie verantwortlich. Für eine Beurteilung der Entwicklung der Genossenschaft seien deshalb die verkauften Mengen bei weitem aussagekräftiger. Beim Mischfutter zum Beispiel habe man 2010 im Vergleich zum Vorjahr etwa 84 000 Tonnen mehr produziert und abgesetzt. Das entspricht einer Steigerung von etwa 13,7 Prozent von 615 000 Tonnen auf 699 000 Tonnen. Im Verlauf der vergangenen fünf Jahre sei die Produktion von Mischfutter sogar um etwa 44 Prozent angestiegen.

Annähernd verdoppelt hat sich innerhalb dieser Zeitspanne der Absatz von Mineralölen, 2010 verkaufte die GS agri eG 75,7 Millionen Liter. Die Erwartungen der Genossen voll erfüllen wird die berechnete Warenrückvergütung. Mit 1,89 Millionen Euro fällt sie, analog zum getätigten Umsatz, etwas höher aus als im Vorjahr (1,765 Millionen Euro). Der Gewinn für das Geschäftsjahr 2010 beläuft sich auf 3,68 Millionen Euro. Den gesetzlichen Vorschriften für Genossenschaften entsprechend wird der Gewinn den Rücklagen zugeführt.

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Im Bereich der Haus- und Gartenmärkte wird das Unternehmen die Filiale Garrel an ihrem bisherigen Standort schließen, um sie Anfang kommenden Jahres in dem ehemaligen Zimmermann-Markt wieder zu öffnen. Darüber hinaus beteiligt sich die GS agri Unternehmensgruppe mit 24 Prozent an der Böseler Goldschmaus.

Positiv entwickelt hat sich auch die Mitgliederzahl. Im Geschäftsjahr 2010 hatte die GS agri eG 2748 Genossen, das sind 53 mehr als 2009. Damit trotzen die Schneiderkruger dem Trend, denn bundesweit verzeichnen die Genossenschaften aufgrund von Hofaufgaben und -zusammenlegungen Mitgliederrückgänge. Für eine Amtsperiode von drei Jahren wurden die Aufsichtsratsmitglieder Reinhard Vossmann (Garrel), Clemens Olliges (Gehlenberg) und Bernd Hagedorn (Bassum) wiedergewählt.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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