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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gunst der zwölf Minuten nutzen

13.10.2011

RAMSLOH Solch eine Chance bekommen sie nicht alle Tage: Ihren großen Auftritt hatten am Dienstagabend in der Firma Waskönig und Walter in Ramsloh sechs Jungunternehmer aus der Region. Sie hatten Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsideen möglichen Investoren vorzustellen.

Erfahrungsaustausch

Zu einem sogenannten „Matchingabend“ hatte Stefan Nestler, Geschäftsführer des Kabelherstellers, die Business-Angels Weser-Ems/Bremen nach Ramsloh eingeladen. Bereits seit acht Jahren vermitteln die Business-Angels zwischen jungen, innovativen und bereits etablierten Unternehmern. Bei den Treffen geht es nicht nur um Geld, sondern um den Erfahrungsaustausch.

Im Vorfeld des Treffens, auf dem sich herausstellen soll, ob die möglichen Geschäftspartner zueinander passen, hatte der Vorstand der Netzwerker aus zahlreichen Bewerbern drei Kandidaten ausgesucht. Zwölf Minuten hatten die Bewerber, sich und ihre Ideen möglichst überzeugend darzustellen. Doch spannend wurde es erst nach den Präsentationen. In Einzelgesprächen und kleinen Runden konnten die Anwärter direkt mit den Vertretern von Unternehmen, Handelskammern und Universitäten aus Oldenburg und Bremen ins Gespräch kommen.

So stellte sich unter dem Namen „Knabbetti“, eine Firma aus Bakum vor, die Obstchips herstellt. Die beiden Gründer, Christina Claßen und Christoph Neumann, stellten die Idee, ihre Produkte und ihre Perspektiven vor.

Chips für breites Publikum

Sie priesen ihre Chips, die ohne chemische Hilfsmittel getrocknet werden und in einer modernen Verpackung eine möglichst breite Kundschaft ansprechen sollen, an. Neben Geldern für eine Ausweitung der Kapazitäten wünschten sich die zwei Jungunternehmer zudem Kontakte für den Einstieg in den Einzelhandel.

Ein ganz anderes Produkt stellten Tobias Orthmann und Lucas Lücken aus Oldenburg vor. Die mit 17 und 18 Jahren jüngsten Teilnehmer hatten unter dem Namen „Youth Port“ ein Konzept für eine Homepage erstellt, auf der Jugendliche – ähnlich wie in sozialen Netzwerken – zusammenkommen können. So gebe es die Möglichkeit, gemeinsam politische Ziele zu verfolgen und über einen Vertreter in der Politik aktiv in der jeweiligen Region mitzuwirken. Auch soll es in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Rabattsysteme geben.

Mit der Verbesserung des Geschäftssystems in Unternehmen beschäftigen sich Arne Lübken und Björn Riesenbeck aus Ibbenbühren. Sie stellten ihre Firma „ChargeSys“ vor. Eine bessere Erfassung der Kosten bei der EDV-Ausstattung soll durch ihr Produkt „CS“ möglich sein. Durch automatisierte Prozesse soll es für die Firmen leichter möglich sein, zu sehen, was etwa die Ausstattung eines Arbeitsplatzes mit Computer, Telefon und E-Mail kostet.

Nach den Präsentationen nutzen die Jungunternehmer die zweite Chance des Abends. In persönlichen Gesprächen lernten sie ihre möglichen Geld- und Ideengeber kennen – vorausgesetzt sie passen zueinander.

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