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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gutachten will Widersprüche aufzeigen

17.05.2017

Cappeln Ihre Vorzugsvariante zum Verlauf der 380-kV-Leitung zwischen Conneforde und Merzen über Cloppenburg möchte die Tennet Anfang Juni vorstellen und die Pläne in das Raumordnungsverfahren einbringen. Gegen weitere Schritte im Verfahren um den Neubau der Leitung regt sich erneut Widerstand in der Gemeinde Cappeln.

Bürgermeister Marcus Brinkmann informierte nun in einer Pressemitteilung über die neue Fassung eines wissenschaftlichen Gutachtens mit dem Titel „Geplanter Netzausbau im Raum Cappeln: Notwendigkeit und Alternativen“. „Das Gutachten soll gemäß Aufgabenstellung die vorliegenden Angaben auf Plausibilität und Widerspruchsfreiheit überprüfen und zudem raumverträgliche Alternativen aufzeigen“, heißt es in der Ausarbeitung von Prof. Dr.-Ing. Heinrich Bakelmann und Prof. Dr. Lorenz Jarass.

Denn es sei Aufgabe des Vorhabenträgers, nachvollziehbar und widerspruchsfrei die Leitungsplanung darzulegen und insbesondere auch zu begründen, warum es keine besseren Alternativen gebe, heißt es im Gutachten.

So kommen die beiden Experten zu dem Schluss, dass im zweiten Entwurf des Offshore-Netzentwicklungsplans 2030 drei Gleichstromleitungen und drei Konverter im Raum Cloppenburg vorgesehen sind. Im zweiten Entwurf des Onshore-Netzentwicklungsplans 2030 hingegen werden als Alternative nur noch eine Gleichstromleitung und ein Konverter erwogen. „Der Netzentwicklungsplan will über den derzeit geplanten Ausbau des Drehstromnetzes in Norddeutschland neu entscheiden und schlägt eine neue Gleichstromleitung (...) aus dem Raum Bremen nach Süden vor“, heißt es im Gutachten. Hierin bestünden erste offene Fragen an Tennet. Und auch eine Konvertierung des Stroms in Cloppenburg ist laut Gutachten nicht nötig.

Sowohl der hier ankommende Offshore-Windstrom als auch der Onshore-Wind­strom sollten als Gleichstrom nach Süden übertragen werden. Grund: Die „Übertragung über große Längen sowie Verkabelung ist bei Gleichstrom weniger aufwendig als bei Drehstrom.“ Das Gutachten stellt fest, dass es für die eingespeiste erneubare Energie Widersprüche zwischen Stellungnahmen der Bundesnetzagentur und Tennet gibt. Ein Fragekatalog an den Netzbetreiber vom 6. April wurde bisher nur in geringen Teilen beantwortet.

Auch solle die geplante kostenaufwendige Anbindung der neuen Windstromübertragungsleitung an die norddeutsche Verbrauchsregion im Raum Cloppenburg hinterfragt werden. Weiter wird gefordert, dass „eine gleichberechtigte Suche nach einer Leitungstrasse für Umspannwerke und Konverter auch entlang der A1 erforderlich“ sei und eine Vorzugsvariante erst nach Abklärung der Verkabelungsmöglichkeiten bestimmt werden könne.

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