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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Zuschüsse: Hagelschaden erhitzt Gemüter

15.05.2015

Ramsloh Das Unwetter, das am Dienstag, 5. Mai, über den Nordkreis zog, war kurz, aber gewaltig. Besonders schwer traf es die Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Saterland am Langhorster Eschweg in Ramsloh. Auf der Reithalle, den Stallungen, auf dem Zwischenbau und der Abreitehalle wurden sämtliche Lichtplatten zerstört. Den Schaden schätzte Vereinsvorsitzender Theodor Fugel kurz nach dem Unwetter auf mindestens 25 000 Euro.

„Sämtliche Lichtplatten müssen ausgetauscht werden“, sagte Theodor Fugel am Mittwoch im Gespräch mit der NWZ . Er hofft, dass der Verein im Laufe der kommenden Woche eine der beiden Hallen wieder nutzen kann. Bis dahin müssen alle Reitstunden ausfallen, die Halle ist komplett gesperrt. Noch würden ihm keine Kostenvoranschläge von Fachfirmen vorliegen, so Fugel. Zurzeit arbeite der Vorstand Anträge auf Zuschüsse an die Gemeinde Saterland, den Landkreis und den Landessportbund aus, so Fugel. Eine Hagelversicherung habe der Verein nicht abgeschlossen gehabt, bedauerte Fugel. Er hofft, dass der Verein die Kosten nicht allein stemmen muss. Mit einem so immensen Schaden habe niemand gerechnet.

Schaden angezeigt

Der Schaden sei durch den Bürgermeister beim Landkreis und dem Landessportbund angezeigt worden, so Fugel. Zudem beantragte Frye, dass der Verein vorzeitig mit der Schadensregulierung beginnen kann. Die Genehmigung liege dem Vorstand vor, sagte Fugel.

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Scharfe Kritik übt derweil die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Saterland. Wie Vorsitzender Franz Hericks in einem Schreiben mitteilte, hätte auch die UWG gerne vor Ort Informationen erhalten. Stattdessen sei nur die CDU beim Ortstermin dabei gewesen. Und weiter heißt es: „Mit dem Demokratieverständnis hat unser Bürgermeister offenbar so seine Schwierigkeiten. Da wird weder der Rat noch ein Ausschuss gefragt, ob wir überhaupt Hilfe leisten können bei der prekären Kassenlage der Gemeinde, sondern es wird Hilfe großzügig in Aussicht gestellt.“ Die UWG-Mitglieder sehen den Reit- und Fahrverein in der Pflicht, die Kosten selbst zu tragen, schließlich sei die Gemeinde keine Hagelversicherung.

Bürgermeister Hubert Frye sagte auf Anfrage der NWZ , er sei am 5. Mai während der Sitzung des Arbeitskreises Friesische Johanniter über einen Hagelschaden informiert worden. Mitglied des Arbeitskreises sei auch Leonhard Rosenbaum (CDU). Gemeinsam mit Rosenbaum sei Frye auf dem Rückweg von Bokelesch direkt zur Reithalle gefahren, um sich zu informieren. Dass Rosenbaum in Personalunion auch Vorsitzer der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde ist, ließe nicht den Schluss zu, dass nur die CDU-Fraktion die Möglichkeit hatte, sich zu informieren, reagierte der Bürgermeister mit Unverständnis auf die Kritik. Jede Fraktion hätte die Gelegenheit gehabt, sich zu kümmern und sich direkt zu informieren.

Demokratischer Prozess

„Richtig ist, dass der Verein gegen den Hagelschaden hätte versichert sein sollen. Dass dieses nicht so ist, kann man zweifellos kritisieren“, so Frye weiter. Nicht er alleine, sondern der Rat entscheide letztendlich über einen möglichen Zuschuss, erklärte Frye. Die Förderrichtlinie sei vom Rat beschlossen worden. „Entscheiden über eine Förderung muss also der Verwaltungsausschuss, über die Mittelbereitstellung sogar der Rat, und zwar im demokratischen Prozess mit Mehrheit.“

In diesem Zusammenhang erklärte Frye, dass für den alten Teil der Reitanlage auch ohne den Hagelschaden in allernächster Zeit eine Dacherneuerung angestanden hätte. Der Verein sei gut beraten, jetzt die ganze Erneuerung des Daches der über 30 Jahre alten Halle umzusetzen. Dies müsse bei der Beurteilung der Zuschussgewährung berücksichtigt werden.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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