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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Handwerkerschaft warnt vor Gefahren

14.07.2015

Cloppenburg Reparieren statt wegwerfen – ein einfaches Prinzip, für das rund 20 ehrenamtlichen Helfer des Cloppenburger Repair-Cafés Hilfestellung bieten. Wer Staubsauger, Kleid oder Bilderrahmen instandsetzen möchte, findet beim Team Beratung. Doch mit welcher Konsequenz? Diese Frage hat jetzt Dr. Michael Hoffschroer, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg, aufgeworfen.

In einem Schreiben an Café-Gründer Rolf Haedke, das Hoffschroer der NWZ  zur Verfügung gestellt hat, bezeichnet er die Idee und den dahinter stehenden Umweltgedanken als „lobens- und unterstützenswertes Ziel“ – weist aber auch darauf hin, dass die Helfer bei ihren Reparaturen „sicherheitsrelevante Normen“ einhalten sollten. Sprich: Wer an elektrischen Geräten herumschraubt, der sollte auch sicherstellen, dass diese später keinen Schaden anrichten. Im Ernstfall könnte das Repair-Café sonst zur Haftung herangezogen werden.

Repair-Café-Team startet durch

Im Januar 2015 begannen die Planungen für das Repair-Café Cloppenburg, im April wurde eröffnet.

Seit Juni 2015 ist das Repair-Café im Schwedenheim Cloppenburg, Friesoyther Straße 9, untergebracht.

Das Repair-Café öffnet wieder am Sonnabend, 18. Juli, um 14 Uhr.

    www.repaircafe-clp.de

„Im ersten Moment war ich perplex und etwas verärgert“, gestand Haedke am Montag im Gespräch mit der NWZ  über das Schreiben. Seines Wissens hafte das Repair-Café nur bei grober Fahrlässigkeit oder Absicht. Schließlich sei die Einrichtung kein Reparaturbetrieb, sondern biete Hilfe zur Selbsthilfe. In der Gruppe seien zwar Elektriker, Fernsehtechniker oder auch Ingenieure, aber, so ergänzte Mitstreiter Harry Lüdders, es sind trotzdem nur kleine Reparaturen. Damit orientiere sich die Einrichtung an anderen im Oldenburger Land, aber auch ganz Deutschland. Schlussendlich, so Haedke weiter, bleibe die Haftung beim Eigentümer der Sachen.

Dennoch, das Team will bei seinem nächsten Treffen das Thema Haftung besprechen. Darüber hinaus soll Hoffschroer zum nächsten Öffnungstag des Cafés eingeladen werden, um sich selbst ein Bild zu machen, kündigte Haedke an.

An diesem Tag werden übrigens auch zwei Werkbänke in Betrieb genommen, die die Marienschule Cloppenburg, Kirchhofstraße 4 A, gespendet hat. Am Montag wurden die Holztische mit vereinten Kräften von Haedke, der Leiterin des Hauptschulzweigs der Marienschule, Doris Lorenz, Lüdders und Werklehrer Jürgen Müller in einen Transporter geladen. Unterstützung gab’s von den Schülern Bernhard Deeken und Nick Schäperklaus, die im Repair-Café mitarbeiten. „Die beiden Schüler waren es auch, die die Idee für die Spende hatten“, so Lorenz. Denn eigentlich sollten die Werkbänke im Zuge des Umzugs an den Standort Wallgärten (NWZ  berichtete) entsorgt werden, doch die Schüler legten ein Veto ein. Zusätzlich gab es dann auch noch einen Auftrag für das Cloppenburger Repair-Café: Die Helfer sollen zwei schuleigene Mischpulte reparieren, deren Regler defekt sind.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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