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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wenn Jugendliche durch das Raster fallen

21.03.2019

Harkebrügge Seit nun fast 35 Jahren leistet die Kolping-Berufshilfe in Harkebrügge Dienste am Menschen in Barßel, Saterland und Friesoythe. In der Vergangenheit konnte die Jugendwerkstatt über viele Jahre mit den jungen Menschen Hilfsdienste in den Familien der Gemeinde Barßel leisten.

Aktiv bietet die Jugendwerkstatt Dienstleistungen für die Gemeinde Barßel im Rahmen von Ferienpassaktionen, mit einer Essensausgabe für die Grundschüler, Näh- und Änderungsarbeiten für den Einzelnen, Holzfertigungs- und Reparaturarbeiten sowie sonstige Dienstleistungen nach Absprache an. Die Jugendwerkstatt ist ein Erfolgsmodell geworden.

Seit 1985 hat die Jugendwerkstatt etwa 2000 jungen Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren Hilfestellungen geboten, die aufgrund von unterschiedlichem Hemmnissen, den „normalen“ Schul- oder Ausbildungsweg nicht gehen konnten. Doch die Finanzierung gerät in Schieflage – sie ist nur noch bis Ende 2020 gesichert. „Wir gehen davon aus, dass es in Zukunft keine Mittel mehr aus dem Europäischen Sozialfonds gibt. Das ist eine Herausforderung für die Jugendwerkstätten allgemein. Daher sind wird bemüht und auch dran, dass auf Landesebene eine Nachfolgeregelung getroffen wird“, sagte der Geschäftsführer des Kolping-Bildungswerkes Land Oldenburg, Wolfgang Vorwerk aus Cappeln. Zusammen mit Barßels Bürgermeister Nils Anhuth stattete er am Montag der Harkebrügge Kolping-Berufshilfe einen Besuch ab. Hintergrund war der Josefstag, ein bundesweiter Aktionstag, an dem die sozialen Einrichtungen auf sich aufmerksam machen. Die Harkebrügger Berufshilfe nahm erstmalig am Aktionstag teil.

„Trotz guter wirtschaftlicher Lage, fallen immer noch Jugendliche durch das Raster, die den normalen Schul- oder Ausbildungsweg nicht gehen konnten. Daher ist die Berufshilfe in Harkebrügge eine sehr wichtige Einrichtung für den Nordkreis Cloppenburg, die es zu erhalten gilt“, so Geschäftsführer Vorwerk. Er dankte der Gemeinde Barßel für die Räumlichkeiten in der ehemaligen Volksschule. Ob allerdings die Kleiderkammer erhalten bleibt, stellte Vorwerk in Frage. Die Nachfrage sei bescheiden. Die Räume könnten dann anderweitig genutzt werden.

„Wir schauen, wie wir damit umgehen werden“, so der Geschäftsführer. „Der Kolping-Berufshilfe haben wir die Räume gerne zur Verfügung gestellt. Darüber haben wir eine gute Vereinbarung getroffen“, sagte Bürgermeister Nils Anhuth.

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