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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wer hat auf diesem Feld unerlaubt Mist abgelagert?

02.08.2017

Harkebrügge Wird an der Bismarckstraße in Harkebrügge unerlaubt Mist abgelagert? Um diese Frage zu klären, haben sich nun die Mitglieder der Ratsgruppe BfB/Grüne, Annegret Meyer, Waltraut Frerichs und Manfred Lorentschat, an den Bürgermeister der Gemeinde, Nils Anhuth, gewandt. Anlass waren Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung über die illegale Ablagerung von Mist auf einem Maisfeld im Bereich der Bismarckstraße.

„Wir haben an der besagten Stelle einen Misthaufen von circa 50 Metern Länge und ungefähr zehn Metern Breite vorgefunden“, berichten die drei Ratsmitglieder. Die Höhe sei teilweise mannshoch. An vielen Stellen im und um den Haufen befände sich stinkende Brühe, belagert von Heerscharen von Mücken und anderem Kleingetier. In dem Maisfeld selber seien ebenfalls Bereiche aufgefüllt mit Jauche. Gleiches gelte für Vertiefungen im Weg.

„Da der Misthaufen weder abgedeckt ist und direkten Kontakt zum Boden hat, ist davon auszugehen, dass Jauche ins Grundwasser einsickern kann“, sagt Waltraut Frerichs, die wie Annegret Meyer im Umweltausschuss der Gemeinde ist. Wegen der möglichen Grundwasserverschmutzung sei der Bürgermeister informiert worden.

Wie Michael Sope, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, mitteilte, sei in diesem Fall der Landkreis zuständig. Die entsprechenden Informationen/Fotos seien weitergeleitet worden. „Es sieht auf den Bildern so aus, als ob der Mist dort schon länger liegt. Damit liegt keine ordnungsgemäße Lagerung vor, somit könnte ein Straftatbestand erfüllt sein“, sagte Landkreissprecher Frank Beumker auf Nachfrage der NWZ. Der Mist müsse bei längerfristiger Lagerung abgedeckt sein, damit keine Ausschwemmungen ins Oberflächen- und Grundwasser eindringen können. Man werde in Kürze durch die Untere Wasserbehörde vor Ort eine Kontrolle vornehmen und dabei auch Proben entnehmen, so Beumker.

Besagten Ratsmitgliedern war bei der Begehung auch aufgefallen, dass anscheinend die Ackerfläche durch Umbrechen der Randstreifen vergrößert worden ist. Das Umbrechen habe an einigen Stellen zur Folge, „dass Baumwurzeln regelrecht abrasiert worden sind“, so die drei Ratsvertreter. Auch hier solle ihrer Ansicht nach eine Überprüfung erfolgen (Untere Naturschutzbehörde). „Laut der Bilder sind das ältere Schäden“, sagte Beumker, die in einer Vegetationsperiode entstanden sein könnten. „Somit ist für uns der Nachweis für ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nicht möglich.“

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