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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Hat nichts mit Menschenwürde zu tun“

27.02.2009

Betrifft: „Absage an jeden Extremismus“ (NWZ vom 24. Februar)

Im St.-Antonius-Haus in Vechta hat Weihbischof Heinrich Timmerevers bei einer Fachtagung zum Thema „Würdenträger-Projekt“ dazu aufgerufen, sich entschieden für die Unverletzlichkeit der Menschenwürde einzusetzen. Er fordert: „Wir brauchen das bürgerschaftliche Engagement für die Menschen-würde auf allen Ebenen des Zusammenlebens.“ Gern folge ich diesem Aufruf.

Wenn Weihbischof Timmerevers sagt, dass „immer wieder Menschen in Versuchung sind, sich über andere zu stellen, sie zu verurteilen, gering zu achten, zu verfolgen und mitunter sogar zu vernichten“, dann weiß er offensichtlich, wovon er spricht. Ich frage den Weihbischof in aller Höflichkeit, wie er und seine engsten Mitarbeiter im Bischöflich Münsterschen Offizialat es selber mit der „Menschenwürde“ halten.

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In den vergangenen anderthalb Jahren erfuhren wir Gläubigen einen rücksichtslosen und menschenverachtenden Umgang mit seinen Confratres Propst Weigand (Vechta), Dechant em. Alfons Kühling (Cloppenburg) und Pfarrer Miroslaw Piotrowski (Strücklingen). Auch viele ehrenamtliche Mitarbeiter im Kirchenbereich sind zutiefst betroffen, wie menschenunwürdig das Offizialat mit ihnen umgeht. Ich selbst habe auch durch das Offizialat eine bittere Erfahrung nach 30-jähriger ehrenamtlicher Arbeit in der Kirche gemacht, die mit „Menschenwürde“ nichts mehr zu tun hat.

Ein weiteres Beispiel mangelnder Menschenwürde ist die jüngst erfolgte Aufkündigung des Malerbetriebes auf dem Niels-Stensen-Hof in Timmerlage. Bis heute habe ich noch keinen Menschen gefunden, der hierfür Verständnis hat, zumal der Malerbetrieb nach kompetenter Auskunft erheblich zur Wirtschaftlichkeit des gesamten Hofes beigetragen hat. Dechant em. Kühling hatte mit dem Niels-Stensen-Hof ein „Würdenträger-Projekt“ für die örtlichen Stiftungen (Krankenhaus, Gemeindepsychiatrisches Zentrum und Heilig-Kreuz) für die Schwächsten der Gesellschaft geschaffen. Offensichtlich soll der Hof einer anderen Nutzung zugeführt werden, was – menschlich gesehen – nicht zu begreifen ist. Auch die Handlungsweise des Weihbischofs das St. Josefs-Hospital in Cloppenburg betreffend, hat (. . .) nichts mehr mit Wahrheit und Menschenwürde zu tun.

Paul Froesch

49 661 Cloppenburg

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