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SEELTER BUUND: Heimatfreunde bestätigen den Vorstand

18.10.2005

RAMSLOH RAMSLOH - Mit gut 30 Heimatfreunden war die Mitgliederversammlung des Heimatvereins Saterland „Seelter Buund“ am Freitagabend im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh-Hollen, zu der Vorsitzender Boas Heinrich Pörschke die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Fugel, Professor Dr. Marron C. Fort, Pastor Hubert Moormann sowie Hanne Klöver willkommen hieß, nur schwach besucht.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Neuwahl des Vorstandes der Heimatfreunde. Unter Leitung der stellvertretenden Bürgermeisterin wurde Boas Heinrich Pörschke einstimmig für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Eine einstimmige Wiederwahl gab es aber auch für den zweiten Vorsitzenden Georg Pahl, Schriftführerin Margret Göken, den stellvertretenden Schriftführer Stefan Dannebaum, Schatzmeisterin Elisabeth Sibum sowie den stellvertretenden Schatzmeister Antonius Kanne. Delegierte für das Europäische Büro sind Karl-Peter Schramm und Johanna Evers, während Alfred Pörschke und Conrad Niemeyer die Saterfriesen im Friesenrat vertreten. Zu Beisitzers wurden für Strücklingen Margot Tameling, Conrad Niemeyer und Maria Lukassen gewählt. Als Beisitzer für Ramsloh sitzen Wilhelmine Espeter sowie Willi und Fritz Janssen im Vorstand. Den Gemeindeteil Scharrel vertreten Ottmar Freymuth, Elisabeth Sieger und Lenchen Stolle, während für Sedelsberg Christian Averbeck und Horst Waten als

Beisitzer im Vorstand sitzen. Als Kassenprüfer fungieren für 2007 Manfred Schröder aus Scharrel und Kurt Schulte.

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Hanne Klöver, Journalistin beim NDR im Studio Oldenburg, einigen Saterländern noch bekannt aus der Zeit, als sie für die Gemeinde das Buch „Spurensuche im Saterland“ schrieb, stellte sich den Heimatfreunden vor. Klöver kommt gebürtig aus Elisabethfehn und wohnt seit einiger Zeit in Oldenburg. In Göttingen hatte sie einst Plattdeutsch studiert, jetzt möchte die NDR-Redakteurin ihre Doktorarbeit schreiben – über das Saterland. Dabei möchte sie die Sprach- und Minderheitenpolitik vor Ort in den Mittelpunkt stellen. Für ihre Doktorarbeit benötige sie jedoch die Unterstützung der Saterfriesen. Boas Heinrich Pörschke versprach ihr jegliche Hilfe.

Adelheid Pörschke berichtete über die Arbeit der ehrenamtlichen Lehrkräfte in den Kindergärten, die hier den Jungen und Mädchen die saterfriesische Sprache beibringen. So erlernen derzeit über 160 Jungen und Mädchen freiwillig die saterfriesische Sprache. Unverändert sei die Lage in den Schulen, so Johanna Evers. Während die Beteiligung am Saterfriesisch in den Jahrgängen eins und zwei noch sehr groß sei, gehe die Beteiligung in den dritten und vierten Klassen zurück. Insgesamt nehmen im Saterland noch 157 Schüler am Saterfriesisch-Unterricht teil.

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