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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hilfestellung bei der Erziehung von Pflegekindern

28.05.2013

Cloppenburg Die Anforderungen an Pflegeeltern im Landkreis Cloppenburg steigen, weil immer öfter Kinder mit besonderen Bedürfnissen und Anforderungen in Pflegefamilien vermittelt werden: Kinder, die Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuelle Gewalt erlebt haben und aufgrund dessen traumatisiert sind. Um Pflegeeltern für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu gewinnen, führten die Pflegekinderdienste des Landkreises Cloppenburg, der Grafschaft Bentheim und der Stadt Lingen jetzt das Qualifizierungsseminar „Sozialpädagogische Vollzeitpflege“ durch.

Dieses Qualifizierungsseminar war für Pflegeeltern gedacht, die besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder in ihre Familie aufnehmen wollen oder in den vergangenen zwei Jahren aufgenommen haben. Die Qualifizierung fand in der Katholischen Akademie Stapelfeld statt. Sieben Ehepaare, davon fünf aus dem Kreis Cloppenburg, nahmen teil. Sechs Paare leben schon mit Pflegekindern zusammen. Ein Paar nutzte das Seminar als Vorbereitung für die Aufnahme eines Kindes.

Inhaltlich wurde an den Themen Motivation zur sozialpädagogischen Vollzeitpflege, Integrationsphasen eines Kindes in der Pflegefamilie, Bindung und Entwicklung, entwicklungsbeeinträchtigte Kinder, Traumatisierung und Bindungsstörungen, das Kind zwischen Herkunftsfamilien und Pflegefamilie und an den Erziehungshaltungen gearbeitet.

In der Rückschau betonten die beteiligten Pflegeelternpaare, wie wichtig ihnen neben der inhaltlichen Auffrischung und Vertiefung die Reflexion der jeweiligen Inhalte vor dem Hintergrund ihrer eigenen Familiensituationen war. „Da haben wir ja intuitiv eine ganze Menge gut gemacht“ oder „Nun verstehe ich, wie wichtig Kontakte mit der Herkunftsfamilie für das Kind sein können“, äußerten sich die Kursteilnehmer.

„Der Abgleich zwischen Theorie und Praxis ist für die Pflegeeltern hilfreich und stärkt sie in ihrer Rolle“, so Hildegard Wübben-Siefer vom Jugendamt. „Pflegefamilie sein, kann eine bereichernde Erfahrung für alle Familienmitglieder werden, wenn man sich als Familie offen auf diese besonderen Kinder einlässt“, war eine Aussage, der alle zustimmten.

Eltern, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren, können sich bei Mechtild Penning und Aloys Hilgefort (Telefon 0 44 71/15-314 oder -291) vom Pflegekinderdienst des Landkreises Cloppenburg beraten lassen.

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