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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Fischteiche: Bürgerverein sieht Erholung stark eingeschränkt

23.04.2019

Hoheging /Ahlhorn Der Bürgerverein Ahlhorn befürchtet, dass die Naherholung an den Ahlhorner Fischteichen eingeschränkt wird. Grund ist die geplante Änderung der Verordnung zum Naturschutzgebiet Ahlhorner Fischteiche zwischen Ahlhorn und Hoheging. Das könnte bedeuten, dass Fußgänger und Radfahrer Wege nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr nutzen dürfen.

Konkret geht es um die Verlängerung des Fledderwegs zum Dianaweg und die weitere Verbindung vom Dianaweg in Richtung Teichwirtschaft entlang des Rüdersees. Die Straßen und Wege gehören teils der Gemeinde Emstek und teils den Landesforsten.

Wanderer über Straße

Nach Ansicht des Bürgervereins bedeutet das, dass alle Wanderer, die aus dem südlichen und östlichen Bereich kommen, die „stark befahrene Straße Zu den Fischteichen nutzen“ müssten, wenn sie zur Teichwirtschaft oder zum Parkplatz „Karpfen“ wollen. Darin sieht der Bürgerverein ein Sicherheitsrisiko.

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„Gerade der Weg am Rüdersee wird sehr gerne genutzt, um in das Naturschutzgebiet und Naherholungsgebiet Ahlhorner Fischteiche zu gelangen“, schreibt der Bürgerverein in seinem Einspruch an den Landkreis Oldenburg, der die Federführung bei der Umsetzung der Verordnung hat.

Generell sei sich der Bürgerverein bewusst, dass es sich bei den Fischteichen um ein sehr sensibles und schützenswertes Gebiet handele, das auch von allen Besuchern mit der erforderlichen Rücksicht und Verantwortung behandelt werden müsse. So sei es nachvollziehbar, wenn in Brutzonen seltener Vogelarten zeitweilige Sperrungen vorgenommen würden. Nur dürfe es nicht sein, dass der verantwortungsbewusste Erholungssuchende nach und nach aus dem Gebiet verwiesen werde, wo es doch bei Weitem viel prägnantere Probleme zu lösen gelte – zum Beispiel der bestehende Wassermangel im Bereich der Fischteiche, den Sandabbau im Quellgebiet der Lethe auf einem Gebiet in der Gemeinde Emstek oder auch die Nitratprobleme.

EU-Richtlinie Natura 2000

Hintergrund der neuen Verordnung ist die Umsetzung der EU-Richtlinie „Natura 2000“ in nationales Recht. Die EU errichtet ein Netzwerk von Schutzgebieten für gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Dazu will der Landkreis Oldenburg Gebiete beisteuern, die teilweise schon Naturschutzgebiete sind. Vorgesehen sind unter anderem die sogenannten Fauna-Flora-Habitatgebiete Hasbruch, Tannersand, Gierenberg und Pestruper Gräberfeld, die mittlere Hunte sowie die mittlere und untere Lethe.

Am 28. Mai wird sich der Umweltausschuss des Kreistages in Wildeshausen mit der Verordnung über das Naturschutzgebiet Ahlhorner Fischteiche beschäftigen. „Wir werden den Einspruch des Bürgervereins prüfen“, sagt die zuständige Dezernentin in der Kreisverwaltung, Eva-Maria Langfermann. „Wir wollen die Naherholung nicht so weit einschränken, dass die Menschen das Gebiet der Ahlhorner Fischteiche nicht mehr nutzen können.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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