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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Ho-Ke-Bü – Kein Dorf wie jedes andere

24.05.2018

Hoheging /Kellerhöhe /Bürgermoor 2007 ist Hermann Bruns mit seiner Frau nach Kellerhöhe gezogen, hat dort ein Haus gebaut und ist heimisch geworden. „Wir haben die Entscheidung nicht bereut. Es ist ein toller Ort mit einer überschaubaren Größe. Die Menschen hier sind offen, man trifft sich im Ort und auf der Straße“, sagt der gebürtige Emsländer. Schon seit vielen Jahren lebt die Familie Dierkhüse mit mehreren Generationen auf ihrem Hof – und will hier bleiben. Das Paar Halina und Alexander, gebürtig aus Kasachstan, lebt seit 1998 in dem Dorf. „In der Nachbarschaft ist immer etwas los: Kranzbinden oder Maibaumsetzen“, sagt Halina und ihr Mann fügt hinzu: „Auch Platt schnacken kann ich schon.“

Kommission zu Besuch

Wie zukunftsfähig und lebenswert das Dorf im so genannten „Dreiländereck“ Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor ist, wollen nicht nur die Einwohner an diesem Mittwoch der Kommission von „Unser Dorf hat Zukunft“ präsentieren. Die oben genannten Bürger sind Teil des kleinen Image-Films, den das Organisatoren-Team rund um den Bürgerverein für den Wettbewerb gedreht hat. Die zehnköpfige Kommission besucht an diesem Tag Falkenberg, Lodbergen und eben Ho-Ke-Bü im regionalen Vorentscheid zum 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Insgesamt qualifizierten sich 21 Dörfer aus Weser-Ems für den regionalen Vorentscheid.

In 90 Minuten musste die Kommission davon überzeugt werden, dass hier öffentliche und private Flächen gezielt bebaut und gestaltet werden, dass eine nachhaltige Entwicklung gefördert und dass das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben im Dorf gestärkt wird. Bewertet wurden beispielsweise die öffentliche und private Architektur, das Dorf in der Landschaft oder auch die private Eingrünung der Gärten. Dass es sich bei Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor um kein normales Dorf handelt, macht Rolf Frilling, Vorsitzender des Bürgervereins, zu Beginn deutlich. Denn das „Dreiländereck“ wird von Emstek (Hoheging), Cloppenburg (Kellerhöhe) und Garrel (Bürgermoor) aus „regiert“. „Der Zusammenhalt geht hier über die Gemeinde-Grenzen hinweg“, sagt Frilling und führt die angereiste Delegation, die Vertreter der Gemeinden, Ratsmitglieder und Bürger vom Treffpunkt vor dem Kindergarten in Kellerhöhe ins Pater-Titus-Haus in Hoheging auf der anderen Straßenseite.

Präsentation und Leitbild

Dort starten Birgit Hermes vom Organisationsteam und Gaby Heckmann als hiesiges Ratsmitglied in Cloppenburg die Präsentation. In der Ortschaft mit 1045 Einwohnern werden trotz oder gerade wegen der Zugehörigkeit zu drei Gemeinden Gemeinschaft und Zusammenhalt – nicht nur in den 15 Vereinen – gelebt. Auch die wirtschaftliche Entwicklung wird angesprochen, ebenso wie der Tourismus, neue Bauplätze, eine mögliche Erweiterung des Kindergartens, der Klimaschutz oder die Ortsbildpflege.

Hermes zeigt auch einige Schwächen auf: „Wir haben keinen Tante-Emma-Laden und keine Schule. Wir sind bisher kein Teil des Dorferneuerungsprogramms, und der Ort ist nur mit dem Schulbus an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen.“ Man sei jedoch in Gesprächen mit einige Nahversorgern, erläutert Heckmann. Und der Kreis arbeite an einem Rufbus-System. Die Probleme werden hier angepackt. Beim Rundgang stellen die drei Bürgermeister und die Vereine Projekte im Ort vor: Streuobstwiese, Waldbibliothek, neue und bereits bestehende Wohngebiete. Auf dem Dorfplatz gibt es Musik, Oldtimer und Waffeln. Wie zukunftsfähig Ho-Ke-Bü ist, haben die Einwohner gemeinsam demonstriert.


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Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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