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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hospitäler installieren neue Klinikmanager

12.02.2011

VECHTA Die Verwaltungsebene der Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland (KKOM) wird neu strukturiert. Die Hospitäler in Vechta, Cloppenburg und Emstek bekommen je einen Klinikmanager, der dem jeweiligen Verwaltungsleiter zuarbeiten und sich um das operative Geschäft kümmern soll. Das erklärten die KKOM-Geschäftsführer Helmut Themann, Michael gr. Hackmann und Clemens Schmitz am Freitag bei einem Pressegespräch in Vechta.

Neuer Klinikmanager in Cloppenburg wird Andreas Krone, der zuvor rund 15 Jahre als stellvertretender Verwaltungsleiter und Chef des Rechnungswesens am St.-Marien-Hospital Vechta tätig gewesen ist. Der Klinikmanager in Emstek heißt künftig Volker Möller. Dieser ist bislang der Leiter Finanzen am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg. Das Haus in Vechta managt künftig Georg Wempe – jetzt stellvertretender Verwaltungsleiter in Emstek.

Auch werden verschiedene Aufgabenbereiche der drei Kliniken künftig jeweils an einem Standort gebündelt. Emstek kümmert sich um die gesamte Buchhaltung, Cloppenburg ums Controlling und Vechta um die Organisation.

Darüber hinaus beschäftigten sich die KKOM-Geschäftsführer mit dem bereits eingetretenen Ärztemangel an den Hospitälern. Das sei – so Themann – auch in den nächsten zehn bis 15 Jahren das entscheidende Thema. Ärzte vorwiegend aus dem Ausland zu rekrutieren – meinte Schmitz – sei keine Lösung. Man habe bereits Anzeigen im tschechischen Ärzteblatt geschaltet und vom Corantis-Verbund aus eine Bewerbermesse in Polen veranstaltet, ergänzte gr. Hackmann.

Es komme darauf an, unter den Bedingungen „Mehr Arbeit und weniger Geld“ den ethischen Anspruch eines christlichen Hospitals nicht aus den Augen zu verlieren. Das Gesundheitswesen sei heutzutage nun einmal „Planwirtschaft in einem kapitalistischen System“, so Themann.

Die Versöhnung zwischen dem Josefs-Hospital Cloppenburg und seinem Chefarzt Dr. Lucien Olivier (die NWZ  berichtete) wollte Themann nicht weiter kommentieren. Gleichwohl – sagte gr. Hackmann – müsse „die Situation betriebsintern mit allen Beteiligten aufgearbeitet werden“.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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