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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

TOURISMUS: Immer mehr Fahrgäste gehen an Bord

29.10.2009

130 Passagiere

Das Fahrgastschiff „Spitzhörn“ wurde 1989 von der Werft Lübbe-Voß in Ihlow auf Kiel gelegt und 1990 nach Barßel überführt. Eigentümerin des Schiffes ist die Gemeinde Barßel, die die „Spitzhörn“ dem Touristikverein Erholungsgebiet Barßel-Saterland e.V. überlassen hat. Das Schiff ist 20 Meter lang, 4,50 Meter breit und ist mit seinem Tiefgang von 90 Zentimetern ideal für Fahrten auf den flachen Barßeler Gewässern geeignet. Das Schiff wird von einem Dieselmotor mit 166 KW Leistung angetrieben. Auf Unter- und Oberdeck finden bis zu 130 Passagiere Platz. Kapitän ist Herwig Grüssing. Er wird beim Betrieb des Schiffes unterstützt von Werner Reckling, Sonja Hibben, Marion Szillus, Karina Hillebrand-Budde und Edith Neumeister.

Am Sonnabend endet für das Fahrgastschiff die Saison 2009. Der Touristikverein setzt auf bessere Angebote für Familien mit Kindern sowie für Vereine und Gruppen.

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Von Heinz-Josef Laing

Barßel Die Fahrten mit dem Barßeler Fahrgastschiff „Spitzhörn“ erfreuen sich bei Einheimischen und Touristen zunehmender Beliebtheit. Das drückt sich in den Fahrgastzahlen aus. Gingen im Jahr 2008 insgesamt 8500 Passagiere im Barßeler Hafen an Bord, so konnte der Touristikverein Erholungsgebiet Barßel-Saterland die Zahlen in diesem Jahr steigern. Geschäftsführer Jens Lindstädt im Gespräch mit der NWZ: „In diesem Jahr haben wir 9200 Gäste an Bord des Schiffes gezählt. Mit dieser Entwicklung sind wir sehr zufrieden.“

Den Hauptgrund für diesen Anstieg sieht Lindstädt in einem speziell auf Familien mit Kindern zugeschnittenen neuen Angebot: „Wir haben in diesem Jahr erstmals Kindern bis 14 Jahren, die in Begleitung ihrer Eltern kamen, die kostenlose Mitfahrt ermöglicht. Das hat sich ausgezahlt.“ So seien 2008 insgesamt nur 110 Kinder gezählt worden, die damals noch jeweils 3,50 Euro Fahrpreis entrichten mussten. In diesem Jahr fuhren 600 Kinder kostenlos mit. Das Angebot soll 2010 beibehalten werden.

„Piratenpatent“

Lindstädt: „Wir sprechen sehr viel gezielter Familien mit Kindern an und wollen wegen der großen Nachfrage die Angebote im nächsten Jahr ausweiten.“ Geplant sei beispielsweise die Fortsetzung des „Piratenpatents“ für Kinder. Lindstädt: „Dabei werden Kinder auf lustige Art und Weise eingebunden, können sich als Piraten verkleiden, auf Strickleitern klettern, Enterhaken werfen oder in einer Schatztruhe stöbern.“ Zielgruppen seien neben den Familien auch Kindergärten und Schulklassen. An Bord kümmert sich dann Werner Reckling aus Barßel im Auftrag des Touristikvereins um die Betreuung der jungen Schiffspassagiere.

Ausbauen will der Touristikverein auch das gastronomische Angebot an Bord der „Spitzhörn“. So sind Sonderfahrten zu besonderen Themen vorgesehen. Geplant sind zum Beispiel bayerische und griechische Abende. Für die kulinarischen Spezialitäten am Büfett sorgen dann im Wechsel unterschiedliche Gastronomen aus der Region Barßel/Saterland.

Gut angenommen werde bislang das Angebot „Brunch an Bord“. Das findet während der Saison von April bis Oktober einmal monatlich statt. Wenn an diesem Sonnabend, 11 Uhr, die „Spitzhörm“ zur letzten fahrplanmäßigen Tour in diesem Jahr ablegt, lädt der Touristikverein noch einmal zum Brunchen ein. Dann können die Gäste zwei Stunden lang nach Herzenslust schlemmen, verspricht Jens Lindstädt. Anmeldungen zur Teilnahme sind noch bis diesen Donnerstag im Büro des Touristikvereins Barßel-Saterland möglich ( 04499/938080). Am Ruder steht dann Kapitän Egon Buß aus Elisabethfehn, der den im Urlaub befindlichen, etatmäßigen Kapitän Herwig Grüssing vertritt.

Weihnachtsfeiern

Obwohl der Fahrplan erst wieder im April 2010 aktiviert wird, sind in den Wintermonaten Fahrten mit dem Fahrgastschiff möglich. Gruppen ab 25 Personen können dann auf dem Schiff ihre Weihnachtsfeiern oder Kohlessen veranstalten. Lindstädt: „Wenn kein Eisgang herrscht, fahren wir auch ’raus.“

Für Gruppen und ein eher jüngeres Publikum hat der Touristikverein im nächsten Jahr ein weiteres Angebot geplant: „Seeräuberessen“ lautet der Eventtitel. Jens Lindstädt: „Dann wird in rustikaler Atmosphäre aufgetischt.“ 130 Passagiere

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