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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

In Schwaneburgermoor funkt es nicht richtig

29.05.2015

Schwaneburgermoor Simon Dänekas (23) ist sauer. Grund ist das Internet, beziehungsweise die fehlende Verbindung dorthin. Simon Dänekas wohnt in Schwaneburgermoor an der Schwaneburger Wieke – bis vor einigen Jahren ein weißer Fleck in Bezug auf Internetversorgung. Hoffnung setzten Stadt Friesoythe und Anwohner in das Unternehmen Arche Netvision.

Das Unternehmen aus Wilhelmshaven hatte sich an der Ausschreibung der Stadt Friesoythe 2011 beteiligt, die sich seinerzeit zur Aufgabe gemacht hatte, die Breitbandversorgung im Stadtgebiet zu verbessern. Die Stadt hatte aus der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen zur Breitbandversorgung ländlicher Räume Mittel erhalten, um Thülsfelde, Vorderstenthüle, Schwanebur-germoor, Kampe, Ahrensdorf und Ikenbrügge zu erschließen (die NWZ  berichtete).

In einigen Bereichen Einzellösungen notwendig

Im Kreis Cloppenburg verfügen von den rund 50 230 Haushalten 27 342 über eine Bandbreite von 30 Megabit pro Sekunde (54 Prozent). Das zeigen die Daten des Strukturkonzepts für die Breitbandversorgung im Landkreis Cloppenburg, die die Stadt Friesoythe präsentierte. Netzbetreiber haben angekündigt, in bestimmten Bereichen das Breitbandnetz ausbauen zu wollen. So würde die Zahl der versorgten Haushalte auf 37 242 steigen (74 Prozent). Allerdings könnten 1579 Haushalte im Kreisgebiet nach einer kreisweiten Erschließung nicht versorgt werden – hier müssten Einzellösungen geprüft werden.

Auch in der Stadt Friesoythe gibt es laut Stadtverwaltung weiterhin „weiße Flecken“, also Orte, die nicht über die Möglichkeit einer schnellen Breitbandversorgung verfügen.

120 Kabelverzweiger in den Städten und Gemeinden des Landkreises müssten ausgebaut werden. Alleine in der Stadt Friesoythe wären es 25.

Nach Anfangsschwierigkeiten habe er einen guten Empfang gehabt, schildert Simon Dänekas. Doch dann, kurze Zeit nach Vertragsabschluss 2012, habe er sich plötzlich nicht mehr einwählen können, obwohl die Signalstärke an der Antenne als ausreichend angezeigt worden sei. Gleiches Problem habe es bei Nachbarn gegeben, so Dänekas. Die Probleme häuften sich. Dänekas berichtet von häufigen Netzabbrüchen, nur vereinzelt habe er eine Verbindung von mehr als 30 Minuten bekommen.

Der Geschäftsführer des Telekommunikationsunternehmens Arche Netvision, Hans-Georg Klenk, teilte auf Nachfrage der NWZ  mit, es habe aktuell und in jüngster Zeit keine Netzausfälle im Bereich Schwaneburgermoor gegeben. Meldungen lägen auch der Hotline nicht vor. Auch die Stadt Friesoythe sagte auf NWZ -Anfrage, ihr sei von einem Problem in Schwaneburgermoor nichts bekannt.

Generell werde der Bereich Schwaneburgermoor von einem Funkverteiler auf dem Gelände des C-Ports versorgt, so Geschäftsführer Klenk. Durch sehr hohe und dichte Baumbestände könne eine 100-prozentige Versorgung beziehungsweise die maximale Verbindungsgeschwindigkeit nicht an allen Installationsorten garantiert werden.

Um eine gute Anbindung an das Netz zu erhalten, sei ein guter Installationsort für die Kundenantenne nötig. In der Umgebung sollten keine größeren oder dichten Gehölze im Nahbereich die Sichtverbindung zum Verteiler auf dem C-Port-Gelände beeinträchtigten.

Simon Dänekas sagt, er habe bereits seit 2012 mit schlechten Verbindungen zu kämpfen. Seinen Beschwerden sei nicht nachgegangen worden, nur einen Anruf habe es gegeben. Versprochene Verbesserungen seien nicht eingetreten. Nun habe er seinen Vertrag gekündigt.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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