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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Inspektion bestätigt Schäden

07.05.2013

Elisabethfehn Gleich mehrfach still stand am Montagvormittag in beide Fahrtrichtungen der Autoverkehr auf der Landesstraße in Elisabethfehn. Der Grund: Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Meppen mussten die alte Brücke über den Elisabethfehnkanal kurzzeitig sperren, weil das Bauwerk von Spezialisten inspiziert wurde. Über die Brücke führt die viel befahrene Landesstraße 829, die Barßel und das Saterland miteinander verbindet. Die Autofahrer nahmen die erzwungene Unterbrechung ihrer Fahrt mit Gelassenheit und warteten in Ruhe auf das Ende der Brückenspektion.

Gravierende Folgen

Die war – wie berichtet – notwendig geworden, nachdem vor einer Woche ein Lastwagen mit seinem Ausleger gegen die Klappbrücke geprallt war. Dabei war die Brücke so schwer beschädigt worden, dass sie nicht mehr gehoben werden kann, um den Bootsverkehr durchfahren zu lassen. Für den Wassertourismus und die gerade begonnene Saison hat das gravierende Folgen: Sportboote können den Kanal nicht mehr in kompletter Länge durchfahren. Sie müssen lange Umwege über den Küstenkanal, die Ems sowie Leda und Jümme in Kauf nehmen.

Schiffe fahren Umwege

Das gilt beispielsweise auch für das Barßeler Museumsschiff „Angela von Barßel“, das am Montag von Barßel aus nach Elisabethfehn aufgebrochen ist. Mit dem Schiff können ab Donnerstag, 9. Mai, während des Aktionswochenendes der Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ Fahrten auf dem Kanal zwischen Dreibrücken und Kamperfehn unternommen werden.

Am Montag nahm das Oldenburger Ingenieurbüro Eriksen und Partner die Brücke zur Schadensermittlung genauer unter die Lupe. Dr.-Ing. Günter Tranel, Prüfingenieur für Baustatik und Geschäftsführer des Ingenieurbüros, schätzte den durch den Aufprall des Lastwagens entstandenen Brückenschaden auf 80 000 bis 100 000 Euro. Tranel versicherte nach einer genauen Untersuchung des Bauwerkes, das ein Neubau der Brücke nicht erforderlich sei.

Norbert Gebken, Diplom-Ing. beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Meppen, sagte in Elisabethfehn, die Untersuchung durch das Oldenburger Büro sei wegen der Bestandsaufnahme und der Dokumentation der angerichteten Schäden von großer Bedeutung. Dazu schauten die Experten am Montag auch unter die Brücke. Und natürlich nahmen sie die aufstrebenden Stahlbauteile der Brücke sehr genau ins Visier. Dort sind die Deformationen deutlich wahrnehmbar. Dr. Günter Tranel: „Der Rahmen ist verzogen. Da müssen einige Teile ausgetauscht werden.“ Auch die Lager seien beschädigt.

Schnelle Sanierung

Allerdings sagten Günter Tranel und Norbert Gebken, dass zunächst mit einer eintägigen Sperrung der Brücke zu rechnen sei. An diesem Tag würden die beschädigten Brückenteile abgebaut. Für die Sanierung der Klappbrücke seien später einige weitere Tage Sperrung erforderlich. Nach Angaben von Gebken soll die Brücke „schnell wieder uneingeschränkt“ nutzbar sein. Wann genau der Bootsverkehr wieder durchfahren kann, steht nicht fest. Gebken: „Wir wollen Einschränkungen über längere Zeit vermeiden.“


Mehr Infos unter   www.nwzonline.de/elisabethfehnkanal 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/cloppenburg 
Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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