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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Wollen noch familienfreundlicher werden“

06.01.2018
Frage: Herr Stratmann, was war für Sie aus Sicht der Stadtverwaltung der absolute Höhepunkt im vergangenen Jahr?
Sven Stratmann: Da gab es sicherlich gleich mehrere Höhepunkte. Ein besonderes Highlight war auf jeden Fall das sehr gut besuchte Familienfest, das zeitgleich mit dem Eisenfest stattfand. Bei 25 000 Besuchern und durchweg positiver Resonanz fühle ich mich bestätigt, dass wir noch mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um Friesoythe als familienfreundliche Stadt deutlich weiter nach vorne zu bringen.
Frage: Was war noch wichtig?
Stratmann: Weiter haben fünf zusätzliche Grundschulen den Ganztagsbetrieb aufgenommen, eine weitere Krippengruppe wurde eingerichtet. Wir sind also auf einem gutem Weg, den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen und Herausforderungen Rechnung zu tragen. Im wirtschaftlichen Bereich freut mich natürlich die Ansiedlung vieler Betriebe – besonders die Zusage zur Ansiedlung der GS-Agri-Gruppe. Wir brauchen aber auch dringend weitere Gewerbeflächen. Weiter war und bin ich natürlich dankbar für die guten Ergebnisse und Entwicklungen und den damit verbundenen guten Einnahmen für die Stadt. Hier haben die Friesoyther Betriebe ganze Arbeit geleistet. Somit konnten wir unseren gesamtstädtischen Haushalt einer deutlichen Kehrtwende zuführen. Neue Schwerpunkte (Pflichtaufgaben) wurden gesetzt, Schulden wurden deutlich abgebaut und wir investieren pro Jahr nahezu doppelt soviel wie in den zurückliegenden Jahren.
Frage: Und worauf hätten Sie gerne verzichten können?
Stratmann: Auf viele zeitverzögernde Diskussionen bei bestimmten politischen Themen. Hier sei insbesondere die gesamte Thematik rund um den Kindergarten- und Kinderkrippenbedarf genannt. Vor allem ist es ärgerlich, wenn im Nachgang nahezu eins zu eins der verwaltungsseitige Vorschlag genehmigt wird. Auf Naturgewalten haben wir ja keinen Einfluss, ansonsten hätten wir, denke ich, alle auf den ein oder anderen Sturm verzichten können.
Frage: Schauen wir auf das Jahr 2018: Welche drei größten Herausforderungen stehen an?
Stratmann: Zunächst ganz klar der Start der Stadtsanierung. Aber auch den Umzug der Ludgerischule und den Bau der Kindertagesstätten müssen wir weiter auf den Weg bringen, verbunden mit der weiteren Gesamtbetrachtung des Bildungsbereichs. Drittens müssen wir die sehr herausfordernde Situation der Wirtschaftsbetriebe Friesoythe GmbH weiter in den Griff bekommen.
Frage: Gibt es etwas, worauf Sie sich in diesem Jahr persönlich besonders freuen?
Stratmann: Zusammenhängend mit einigen bereits angesprochenen Themen müssen und werden wir uns im Bereich des Sports besser aufstellen. Unter anderem fehlen uns große Sporthallenkapazitäten. Hierzu arbeiten wir mit Hochdruck an der konzeptionellen Ausrichtung, insbesondere für den Bereich und das Umfeld des Aquaferrums. Sollten die verwaltungsseitigen Ideen Zuspruch finden, freue ich mich sehr auf die Ergebnisse.
Frage: Wie sehen diese Ideen aus?
Stratmann: Denkbar wäre zum Beispiel der Bau einer neuen Sporthalle im Umfeld des Aquaferrums. Aber auch hierzu müssen selbstverständlich die finanziellen Bedingungen stimmen.
Carsten Bickschlag
Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2900

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