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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Ist Themann ein Fall für die Staatsanwaltschaft?“

06.02.2013
Betrifft: Berichterstattung zur Krise der Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland

Der NDR-Sendung am 31. Januar in Löningen war deutlich zu entnehmen, dass die Menschen inzwischen begreifen, wie arglistig hier vom Offizialat Vechta aus agiert wird. In Cloppenburg erfahren wir schon seit 2007 die „strategische“ Vorgehensweise des Offizialats Vechta – es musste ein „Sündenbock“ gefunden werden, um von eigenen Problemen im Krankenhaus Vechta abzulenken.

Um das Eingreifen des Offizialates zu „rechtfertigen“, wurde der Bevölkerung gebetsmühlenartig die so genannte „Schieflage“ des Krankenhauses suggeriert. Als ehemaliges Kuratoriumsmitglied möchte ich noch einmal klarstellen, dass das Stiftungskonto 2007 über ein Guthaben von 4,9 Millionen Euro, über rund 70 Hektar Wald/Ländereien und über mehrere Grundstücke/Immobilien in der Stadt verfügte. Immer wieder erklärt Weihbischof Timmerevers der Öffentlichkeit, dass das Krankenhaus Cloppenburg „führungslos“ gewesen sei; er selbst aber hat dafür gesorgt!

Der damalige Dechant Kühling musste verschwinden. Am 6. November 2007 wurde er im Offizialat zu seinem Rücktritt als Kuratoriumsvorsitzender genötigt. Bereits am Nachmittag desselben Tages stellte sich Helmut Themann den Ärzten des Krankenhauses Cloppenburg als neuer Kuratoriumsvorsitzender vor. Am nächsten Tag hielt Themann seine Antrittrede vor den Mitarbeitern des St.-Josefs-Stiftes, in der er u.a. sagte: „Der Offizial hat mich zum Vorsitzenden des Kuratoriums ernannt, nachdem Herr Dechant Kühling seinen Rücktritt angeboten hat (. . .) Ich wäre froh, wenn Vechta so gut dastände wie Cloppenburg (. . .) Ich habe vom Offizial den Auftrag, diesen Monat noch ein Kuratorium zu erstellen. Ich bin nur ermächtigt, für das operative Geschäft tätig zu sein. Alles andere geht über Zustimmung des Offizialats . . .“. Schon in meinem Leserbrief vom 13. Oktober 2009 habe ich klar begründet, dass Weihbischof Timmerevers als Offizial für seine Entscheidung, Themann zum Kuratoriumsvorsitzenden zu bestellen, die volle Verantwortung trägt. Dass er dabei gegen die Stiftungssatzungen des St.-Josefs-Stifts verstieß, spielte für Timmerevers keine Rolle.

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Auffallend ist, dass vom Offizialat Herrn Themann nun „Missmanagement“ attestiert wird, aber nicht die Rede davon ist, ihn zur Verantwortung zu ziehen. Themann taucht einfach ab, sein Name wird nicht einmal mehr erwähnt. Ein Fall für die Staatsanwaltschaft? Wenn man es recht bedenkt, drängt sich die Frage auf: Hat Themann im Sinne des Offizials nicht doch wirklich gute Arbeit geleistet? In Vechta wird saniert und aufgebaut auf Kosten der Krankenhäuser Cloppenburg, Löningen und Emstek.

Lassen wir uns nicht täuschen, dass nur die Kliniken in Emstek und Löningen betroffen sind. Es ist erkennbar, dass auch das St.-Josefs-Stift ausgesaugt und abgewirtschaftet wird. Man ist jetzt zügig dabei, das „Tafelsilber“ auch noch zu verscherbeln. Wo bleiben die Gelder? Hinzu kommt, dass auch der Patientenfluss eindeutig nach Vechta geht (. . .) Im „Verbund mit Vechta“ gebe ich persönlich keinem der drei bis dahin renommierten Kliniken eine echte Überlebenschance.

Paul Froesch Cloppenburg, ehemaliges Kuratoriumsmitglied der Stiftung St.-Josefs-Stift

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