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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Jetzt hat die Literatur wieder freie Bahn

17.05.2017

Cloppenburg Bücherschrank und Außengastronomie zusammen geht offenbar doch: Bei einem Ortstermin am Fußgängerzonen-Eingang in Höhe des Eberborgbrunnens haben sich am Dienstagmorgen der Inhaber des neuen „Weinhandel Leibeswohl“, Bernd Höne, und Vertreter der Bürgerstiftung sowie der Ehrenamtsagentur, die den Bücherschrank seit Oktober 2013 betreiben, geeinigt.

Höne räumte bereits kurz nach der 45-minütigen Besprechung ein Begrünungselement an der Oberen Langen Straße zur Seite und einen Tisch, der direkt am Bücherschrank stand, ganz weg. Die Folge: Für alle Leser, die an dem Schrank schmökern und etwas ausleihen wollen, ist nun (wieder) klar ersichtlich, dass der Bücherschrank nicht zum Außenbereich des Lokals gehört. „Jetzt ist alles gut, es gibt keine Probleme mehr“, atmete der Gastronom auf.

Vor allem am Eröffnungswochenende – 6. und 7. Mai – sowie an den warmen Tagen danach waren die 40 Außenplätze des „Leibeswohl“ gut bis sehr gut frequentiert gewesen. Offenbar trauten sich deshalb einige potenzielle Bücherschrankbesucher nicht, die Fläche um den Schrank herum zu betreten, um nicht die Gäste beim Essen und/oder Trinken zu stören. Die Fläche machte einen komplett eingefriedeten Eindruck, obwohl sie jederzeit leicht zu betreten und auch als Durchgang zu benutzen war.

Im Vorfeld des Ortstermins hatte sich nach Angaben der Bücherschrank-Initiatorin Rita Moormann eine Stamm-Leserin mit Briefen an die Ehrenamtsagentur, die Bürgerstiftung und auch die Stadtverwaltung darüber beschwert, dass der Schrank ihrer Meinung nach nicht mehr frei zugänglich sei. Damit war auch die Stadt nun mit im Boot und in Gestalt von Gerhard Thole auch beim Ortstermin dabei.

Bislang – so der städtische Pressesprecher Dennis Beeken – seien alle „Freiflächenkonzessionen ohne eine Festlegung von Abtrennungen“ erfolgt. Was sich in der Praxis anders darstellt: Etliche Außengastronomien sind mit Grünelementen oder Glasflächen eingefriedet, um Gemütlichkeit zu erzeugen oder den Wind- bzw. Sonnenschutz zu verbessern. Die Verwaltung mache sich nun Gedanken, wie die städtische Satzung an die Realität angepasst werden könne und werde demnächst der Politik entsprechende Vorschläge zur Entscheidung vorlegen. „Und es geht nicht darum, etwas zu verbieten.“

Jutta Klaus, die für die Bürgerstiftung bei dem Ortstermin dabei war, sprach von einem guten Kompromiss. In ihrer Eigenschaft als UWG-Fraktionschefin im Rat nahm sie sich und ihre Ratskollegen in die Pflicht. Die Sondernutzungssatzung müsse so neu geregelt werden, dass die Wirte Möglichkeiten an die Hand bekämen, die Innenstadt attraktiver zu gestalten.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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