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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Jubiläum wird groß gefeiert

18.06.2016

Altenoythe „Herr Strey, Sie haben 38,5 Stunden in der Woche und nun machen Sie mal.“ Mit diesem Satz des damaligen Direktors des Caritas-Vereins Altenoythe e.V., Herrn Beuke, begann am 2. Januar 1991 die Entwicklung des Angebots der Ambulanten Wohnbetreuung, erinnerte sich Einrichtungsleiter Helmut Strey schmunzelnd. Außer in größeren Städten wie Oldenburg gab es seinerzeit nirgendwo in der Nähe ein vergleichbares Angebot.

„Vor allem der Wille nach Innovation zur Verbesserung der Situation für Menschen mit Beeinträchtigung führt dazu, dass der Caritas-Verein seit Jahrzehnten stetig seine Angebote weiterentwickelt und zwar immer mit den Blick auf die aktuellen Bedarfe und Wünsche der Betreuten“, führte Vorstand Michael Bode in seiner Begrüßungsrede für die Jubiläumsfeier aus.

Dabei ging er auch auf neue Herausforderungen ein, die sich aktuell aus der Behindertenrechtskonvention und dem neu geplanten Bundesteilhabegesetz ergeben. „Innerhalb der geplanten Gesetzgebung gibt es zwar noch viele Unklarheiten, aber es gibt auch viele neue Möglichkeiten, die uns antreiben, gerade in der ambulanten Betreuung Angebote zu entwickeln und auszubauen.“

Die Ambulante Wohnbetreuung startete 1991 mit fünf Personen, die bereits eine eigene Wohnung hatten und in der alltäglichen Lebensführung Unterstützung benötigten. Mittlerweile betreue die Einrichtung 124 Personen, darunter 76 Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung und 48 Menschen mit einer psychischen Erkrankung. 17 Mitarbeiter seien dort beschäftigt.

„Das Angebot der Ambulanten Wohnbetreuung wird immer wieder an die aktuellen Erfordernisse der Betreuten angepasst. Schließlich steht bei uns der Mensch im Vordergrund“, erklärte Einrichtungsleiter Strey und führt weiter aus: „Ganz aktuell gehen wir mit dem Angebot ‚Intensiv betreutes ambulantes Wohnen‘ für Menschen mit psychischen Erkrankungen an den Start“.

Das neue Angebot sei für Personen gedacht, denen das traditionelle Angebot der ambulanten Wohnbetreuung nicht ausreiche und umfasse unter anderem eine Rufbereitschaft und Wochenendbetreuung.

Nach dem Rückblick und den aktuellen Entwicklungen präsentierte Helmut Strey, der sich Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, als Ausblick seine Nachfolgerin Gisela Broers, die zum 1. August die Einrichtungsleitung der Ambulanten Wohnbetreuung übernehmen wird.

In diesem Sinne bedankte sich Edmund Sassen, Vorsitzender des Verwaltungsrates, in seinem Grußwort insbesondere bei Helmut Strey für das Engagement und die hervorragende Leistung beim Aufbau der Ambulanten Wohnbetreuung.

Auch Bürgermeister Sven Stratmann ließ es sich, trotz vier vor ihm liegender Schulentlassungsfeiern am Freitagvormittag, nicht nehmen, der Einrichtung zum Jubiläum zu gratulieren. In seiner Danksagung betonte er, wie wichtig die Ambulante Wohnbetreuung für die Lebensqualität von Menschen sei, die Unterstützung bei der Teilnahme am Leben benötigen. „Dies ist ein enormer Beitrag auf dem Weg zur Inklusion“, so Stratmann.

Zur Würdigung der geleisteten Arbeit der Ambulanten Wohnbetreuung überreichte er schließlich Helmut Strey die Dankesurkunde der Stadt Friesoythe.

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