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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Projektstart: Jugendliche versuchen sich als Chirurgen

02.07.2012

FRIESOYTHE Ein bundesweit einmaliges Projekt starteten gemeinsam das St.-MarienHospital Friesoythe und das Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe mit dem „Medizinischen Schülerlabor“. Die medizinische Leitung lag in den Händen von Dr. Ralf Weise (Allgemein-Visceral- und Minimal-Invasive Chirurgie) und Dr. Michael Renno (Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie), die pädagogische bei Studienrat Günther Grunz. Die Drei sind auch die Initiatoren des Projekts, an dem sich insgesamt 16 Schüler des Friesoyther Gymnasiums der Klassen 11 und 12 im Forum des St.-Marien-Hospitals beteiligten.

„Sinn und Zweck der Veranstaltung ist es, jungen Menschen Anregungen und Motivation für ein Medizinstudium zu geben“, erklärte Weise. Außerdem wolle man sich daran beteiligen, einem drohenden Ärztemangel – insbesondere auf chirurgischem Gebiet – entgegen zu wirken. Einig waren sich die Initiatoren darin, dass der Beruf des Mediziners sehr vielfältig und spannend sei und zudem auch Spaß mache.

Am ersten Praxistag erhielten die Schüler Einblicke in die Theorie mit Themen zu Handgelenkverletzung, Verletzung des Sprunggelenks, Blinddarmentzündung und Gallenblasensteine. Am zweiten Tag standen praktische Übungen auf dem Programm. Mittels Laptop- und Computer-Trainern wurde in Schlüssellochtechnik an Bildern operiert und unter Nutzung von Bohrmaschine, Schraubenzieher und Metallplatten ganz praktisch und handwerklich die Stabilisierung von Knochenbrüchen an Kunststoffmodellen geübt.

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Die Zukunft werde sicher in einigen Jahren beweisen, dass das Projekt erfolgreich gewesen sei, zeigte sich Renno von der Initiative überzeugt und kündigte eine jährliche Wiederholung des Projektes an. Viel Lob gab es auch von den Schülern. Isabelle Bley betonte, dass sie viele Einblicke gewonnen habe, die Aufteilung in Theorie und Praxis optimal gewesen sei. Da sie eh vorhabe, Medizin zu studieren, könne sie sich gut vorstellen, später auch chirurgisch tätig zu werden.

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