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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Junge Bootsbauer beweisen großes Geschick

07.03.2015

Barßel /Elisabethfehn /Scharrel Mit dem eigenen Schiff über das Wasser gleiten – ein ehrgeiziges Ziel haben sich acht Schüler der Klassenstufen sechs bis neun der Soesteschule Barßel/Elisabethfehn mit den Mitarbeitern des Caritas-Vereins gesetzt. Gemeinsam bauen sie in Eigenleistung zwei Segelboote. Das Projekt „Alle in einem Boot“ startete vergangenes Jahr nach den Herbstferien. Mittlerweile haben die beiden Schiffe, die je eine Länge von 9,10 Meter haben, Form angenommen und stehen kurz vor der Fertigstellung.

Alle Beteiligten hätten sehr viel Arbeit in das Projekt gesteckt, freut sich Lehrer Uwe Kunze, Leiter des Schulstandortes Barßel. In Kooperation mit dem Caritas-Verein Altenoythe (Soziale Arbeitsstätte, Außenstelle Scharrel) hätten die Schüler viel geleistet. „Wir sehen es als wichtiges Inklusionsprojekt.“

Betreut wurden sie dabei von Bootsbauer Heinz-Dieter Elsen sowie Lehrern der Soesteschule. Auch Hausmeister Emil Walter, der ausgebildeter Tischler ist, sei mit viel Engagement dabei gewesen, lobte Kunze. Die Idee sei im Sommer vergangenen Jahres geboren.

Von der Kiellegung bis zur Fertigstellung fertigen die Projektteilnehmer alle benötigten Bauteile in Handarbeit. Täglich stehen sie in der Werkstatt. Der Rotary Club Cloppenburg und die Agentur für Arbeit unterstützen das Projekt finanziell.

„Ich möchte Tischler werden“, ist sich Stefan Bohlen (14) sicher. Vorher habe er nur eine wage Vorstellung von seinem Berufswunsch gehabt. Durch das Bootsbauprojekt habe sich diese geändert. Auch Erick Heldt ist mit Begeisterung dabei. Am liebsten übernehme er Streicharbeiten, erzählt der 16-Jährige.

Es gebe keine Unterschiede, sondern nur Gemeinsamkeiten, beschreibt Lehrer Marc Feldhoff den Gedanken des Projektes. Die Teilnehmer würden gegenseitig voneinander lernen, sagt Martina Stalljann, stellvertretende Werkstattleiterin.

Nun fehlen noch der Anstrich und die Namen für die Boote. Auch ein Bootsmotor solle noch hinzukommen, sagt Elsen. Doch dafür würden noch Geldspenden benötigt. Zeitnah wollen die jungen Bootsbauer ihre Boote zu Wasser lassen. Mit der Fertigstellung ende das Projekt jedoch nicht, sagt Lehrer Feldhoff. Die Wartung und Pflege der Boote sowie gemeinsame Törns sollen den Zusammenhalt nachhaltig stärken.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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