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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Ortslandvolkverband: Kälte macht Mais zu schaffen

27.06.2015

Bösel /Hülsberg „Es wird wieder bunter auf unseren Feldern.“ Grund dafür sei vor allem das „Greening“, das eine andere Fruchtfolge auf den Äckern zur Folge habe. Das sagte Dr. Josef Kuhlmann, Leiter der Fachgruppe Pflanze bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg-Süd, am Donnerstagabend vor rund 70 Landwirten, die der Ortslandvolkverband Bösel/Petersdorf zum alljährlichen Feldbegang eingeladen hatte. Bei einer Rundfahrt sahen sich die Landwirte Wintergerste, Mais, Winterroggen und Winterweizen auf vier Feldern an.

Früchte würden stark unter dem trockenen und kalten Wetter der vergangenen Wochen und Monate leiden, berichtete Kuhlmann über die Situation im Allgemeinen. Nur 100 Millimeter Niederschlag im April bedeutete weniger als die Hälfte des Regens im langjährigen Mittel. Gerade das Getreide auf Sandböden ohne Grundwasseranschluss habe enorm gelitten. „Hier sind starke Ertragseinbußen zu erwarten“, so Kuhlmann. Normale Getreideerträge seien aber im Bereich Hülsberg zu erwarten, da die Landwirte von hoch anstehendem Grundwasser in den ehemaligen Moorgebieten profitierten.

Die Kälte hatte vor allem dem Mais zu schaffen gemacht, er hole aber jetzt bei ansteigenden Temperaturen auf, so Kuhlmann weiter. Positiv: Durch das kühle Wetter seien weniger Krankheiten im Getreide aufgetreten. Ein Problem bereitete aber wieder die Pilzkrankheit „Gelbrost“ in Triticale und Weizen. Wichtig sei es daher, gesunde Getreidesorten zu wählen.

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Auch im Raum Bösel/Hülsberg bereitet sich ein neues „Problemunkraut“ aus: das Erdmandelkraut. Problem deshalb weil es unterirdische Mandeln bildet, die über Bearbeitungsgeräte von Feld zu Feld verbreitet werden können. Der Experte forderte daher die Landwirte auf, auf gute Säuberung der Geräte zu achten – gerade, wenn von Fläche zu Fläche gefahren wird. Weiterhin gab er den Hinweis, dass Gewässerabstände beim Pflanzenschutz strickt einzuhalten seien.

Angesprochen wurde auch das Thema „Glyphosat“. Es gebe zwar eine starke öffentliche Aufregung um den Wirkstoff, die deutschen Zulassungsbehörden stuften den Wirkstoff aber als relativ unbedenklich ein, so Dr. Kuhlmann.

Dirk Klaus von der Landwirtschaftskammer ging auf die bedarfsgerechte Düngung mit Stickstoff und Phosphor ein und stellte die Vorzüge der Gülleinjektion in den Boden dar. Außerdem bot er Pflanzenanalysen zur optimalen Düngung von Mais an.

Zum Abschluss grillte die Landjugend für die Landwirte beim Lohnunternehmer Cloer an der Korsorsstraße.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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