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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Prozess In Cloppenburg: Veranstalter von Kaffeefahrten gesteht Betrug

08.04.2016

Cloppenburg Wegen Betruges in mehreren Fällen hat das Cloppenburger Amtsgericht einen 38 Jahre alten Kaffeefahrten-Veranstalter aus Cloppenburg zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der Angeklagte hatte vornehmlich ältere Teilnehmer von Kaffeefahrten mit Überweisungsträgern abgezockt. Seine Masche: Er verkaufte den Senioren auf den jeweiligen Veranstaltungen völlig überteuerte Nahrungsergänzungsmittel als Abonnement.

Monatlich bekamen die Teilnehmer das Mittel nach Hause geliefert. Bezüglich der Bezahlung mussten die Senioren dem Angeklagten unterschriebene Überweisungsträger aushändigen. Die löste er dann ein, wenn wieder Ware geliefert worden war. Das ging eine ganze Zeit gut. Als die Staatsanwaltschaft und die Gerichte aber vor Jahren damit begannen, in der Kaffeefahrtenbranche aufzuräumen, änderten sich die Geschäftsmodelle.

Konnte der Angeklagte früher Nahrungsergänzungsmittel noch auf Kommission erhalten, ging das jetzt nur noch gegen Vorkasse. Das trieb den Cloppenburger finanziell in die Enge. Das Geld für die Vorkasse hatte er nicht. Folglich verfügte er über keine Ware mehr. Die monatlichen Lieferungen an seine Kunden konnten somit nicht mehr stattfinden. Der Angeklagte hatte aber noch die unterschriebenen Überweisungsträger. Die löste er nun allesamt ein, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen. Der Schadenssumme liegt im fünfstelligen Bereich.

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Im jetzigen Verfahren hat der 38-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt. Mehr als zehn Zeugen, die zum Prozess geladen worden waren, mussten nicht mehr vernommen werden. Dem Angeklagten ging es darum, unter allen Umständen eine Strafe zu vermeiden, die er hätte verbüßen müssen. Für eine Bewährungsstrafe musste er aber etwas bieten. Das Geständnis war da schon sehr hilfreich. Was das Gericht aber letztlich zu einer günstigen Sozialprognose als Vorbedingung für eine Bewährungsstrafe kommen ließ, war der Umstand, dass sich der Angeklagte von der Kaffeefahrtenbranche losgesagt hat.

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