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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Pater-Kolbe-Straße feierlich freigegeben

14.08.2018

Kellerhöhe „Als nach der Erschaffung der Welt Gott die Erde küsste, hat er HoKeBü getroffen“, sagte Karl-Heinz Bley, als er zahlreiche Gäste anlässlich der Fertigstellung der „Pater-Kolbe-Straße“ begrüßte. Das Dreiländereck liege mitten im Herzen des Landkreises Cloppenburg. Hier habe er eine neue Heimat gefunden. Der Landtagsabgeordnete wohnt seit einigen Monaten in Kellerhöhe, ist Anlieger der jetzt eingeweihten Straße.

Die Feier begann mit einer Eucharistiefeier, die von Pfarrer Dr. Dirk Költgen zelebriert wurde und in deren Verlauf die Straße und ihre Bewohner gesegnet wurden. Der Pfarrer lobte die Namensgebung durch die Gemeinde Garrel. Der von den Nazis ermordete Pater sei ein Patron, an dem man sich aus- und aufrichten könne. Eine Straße könne dazu beitragen, eine gute Nachbarschaft zu bilden.

Die Pater-Kolbe-Straße hat zwölf direkte Anlieger und fünf weitere an der benachbarten Friedhofsstraße. Elf Häuser sind fertig, ein weiteres befindet sich im Bau. Die Straße ist 300 Meter lang und wurde in nur vier Monaten mit einem Kostenaufwand von 150 000 Euro ausgebaut.

Garrels Bürgermeister Andreas Bartels bedankte sich bei der Stadt Cloppenburg, an deren Abwassernetz die Straße angeschlossen wurde. „Hätten die Abwässer nach Garrel geleitet werden müssen, wären die voll erschlossenen Bauplätze deutlich teurer geworden als die jetzt geforderten 29 bis 35 Euro“, sagte der Bürgermeister. Im Herbst würden die Beete aufgepflanzt. Er freue sich über den Zusammenhalt der Anlieger, der sich bei der Vorbereitung der Feier und der Schmückung der Straße gezeigt habe. Ein weiterer Bauabschnitt in der unmittelbaren Nachbarschaft werde gedanklich schon geplant. Allerdings sei man hier von dem neuen Verlauf der Stromtrasse abhängig. Wenn das zugunsten des Ortes entschieden werde, könne und werde man einen weiteren Bauabschnitt planen, so der Bürgermeister.

Frank Bohmann-Laing von der „Wessels und Grünefeld Ingenieurberatung“, die den Ausbau geplant und beaufsichtigt hatte, sagte, der Ausbau sei verkehrsberuhigt erfolgt. Er bezeichnete die Straße als Mischfläche, weil sie genutzt werden könne zum Parken und zum Befahren mit Bobby Car, Laufrad, Fahrrad bis zum Auto. Nach dem Durchschneiden des Bandes und der damit einhergehenden offiziellen Eröffnung, feierten die Anlieger mit ihren Gästen aus HoKeBü.

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