• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Höchstspannungsleitung: Kellerhöher wehren sich gegen Trasse

27.03.2014

Kellerhöhe Gegen die geplante Höchstspannungsleitung, die – wie berichtet – auch über das Dorf Kellerhöhe (Stadt Cloppenburg) führen soll, wollen sich der Kellerhöher Ortsverein, Ortsvorsteher Hubert Frerichs und Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) zur Wehr setzen. Ein Ausbau der ohnehin schon bedrohlich dicht über den Häusern hängenden Strommasten werde nicht einfach hingenommen, hieß es jetzt bei einem Ortstermin in Kellerhöhe.

Wie berichtet, hat die niederländische Firma „TenneT“ den Auftrag bekommen, den Strom vom Offshore-Gebiet in der Nordsee nach Süddeutschland zu transportieren. Sie will dafür die alten 110 und 220 Kilovolt (KV)-Leitungen durch leistungsstärkere 380 KV-Leitungen ersetzen. Die Einwohner von Kellerhöhe befürchten massive gesundheitliche Schäden durch elektromagnetische Strahlungen.

„Hier leben 150 Menschen unter Strom, und das schon seit vielen Jahren“, berichtete Bernd Rebel vom Ortsverein. Die Fehler, die vor 40 Jahren gemacht worden seien, dürfe nicht wiederholt werden, ergänzte Ortsvorsteher Frerichs. „Damals hat man uns die Trasse einfach über die Köpfe gesetzt, ohne dass wir gefragt wurden.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Bürgermeister Wiese will nun zunächst einmal messen, was an Strahlung tatsächlich vorhanden ist. „Wir müssen wissen, ab wann welche Stromlast gesundheitsschädigend ist.“ Das Wichtigste aber sei, mit „TenneT“ zu sprechen. Die Niederländer müssten erklären, was sie in Kellerhöhe vorhätten. Wiese schlug vor, den Trassenverlauf zu verlegen, jenseits der Kellerhöher Häuser. Hier gebe es Möglichkeiten.

So könnten die Masten um Kellerhöhe herum in Richtung Umspannwerk Bethen gebaut werden, der weitere Weg führe dann an der Ortsumgehung und der Autobahn entlang.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04471 9988 2801
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.