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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Kleiner Kreis“ hilft „Spendenbett“ mit 9000 Euro

08.01.2010

EMSTEK 9000 Euro für das „Emsteker Spendenbett“: Mit dieser äußerst stattlichen Summe wartete die „Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg – Der Kleine Kreis“ am Donnerstag im Emsteker St.-Antonius-Stift auf. Das Geld ist ein Teil der insgesamt 29 000 Euro, die der „Kleine Kreis“ bei seinem traditionellen Schlossabend in Oldenburg gesammelt hatte. Außer dem Spendenbett werden in diesem Jahr noch das „Hospiz St. Peter“ in Oldenburg, die „Jugendhilfe Collstede“ und der „Diakonie-Familienfonds“ bedacht.

Dr. Heinz-W. Appelhoff, Vorstandsvorsitzender der „Wirtschaftlichen Vereinigung“, zeigte sich bei seinem Besuch von der humanitären Aktion der Ärzte und des übrigen Personals der Emsteker Fachklinik für Orthopädie sehr beeindruckt: „Hier wird in vorbildlicher Weise kleinen Patienten geholfen, die ansonsten keine Chance auf eine angemessene medizinische Versorgung hätten“, sagte er Dr. Patrick Klauke und Georg Wempe, die den Scheck für die Aktion „Spendenbett“ entgegen nahmen. Appelhoff wurde vom Geschäftsführer der Vereinigung, Jürgen Lehmann, und den Vorstandsmitgliedern Klaus Mecking (Löningen) und Gert Stuke (Friesoythe) begleitet. Stuke war es auch gewesen, der den Blick der „Wirtschaftlichen Vereinigung“ auf das Emsteker Projekt gelenkt hatte.

Das Projekt „Spendenbett“ widmet sich Kindern aus armen Regionen, die Missbildungen zu ertragen haben, die in ihrer Heimat nicht operiert werden können (die NWZ berichtete). Zurzeit sind zwei Mädchen aus Afghanistan und eins aus Angola in der Emsteker Klinik. Außerdem ist Francesco, bei dem vor knapp zwei Jahren ein zu kurzes Bein um acht Zentimeter verlängert worden war, zu einer Nachbehandlung in Emstek. Das Projekt werde ausnahmslos aus Spenden finanziert, erläuterten Klauke und Wempe. „Mit der Krankenkasse wird da nichts abgerechnet“, so Wempe.

Diese Hilfsaktion gibt es seit etwa 20 Jahren. Aber erst vor einigen Jahren wurde das „Spendenbett“ sozusagen offiziell. „Wir können auch Spendenbescheinigungen ausstellen“, so Wempe. Insgesamt sind den Kindern aus armen Ländern oder Krisenregionen mehr als 1500 Behandlungstage zugute gekommen. Die Aufenthaltsdauer dürfte noch höher liegen, da viele Operationen über mehrere Etappen angelegt sind und die Kinder zwischendurch nicht in ihre Heimat geschickt werden.

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