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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Krater in der „Mondlandschaft“

24.05.2017

Bösel Mit Bauzäunen ist der Dorfpark großflächig abgesperrt. Drinnen buddeln die Bagger tief in die Erde. „Ein Großteil der Erdarbeiten ist bereits abgeschlossen“, sagt Landschaftsarchitekt Matthias Kollhoff mit Blick auf die „Mondlandschaft“. Mit der Neuanlage der Wege und Linsen könne vermutlich bereits in der kommenden Woche gestartet werden, ist Kollhoff optimistisch.

Anlass für den Sachstandsbericht bot die offizielle Übergabe des Zuwendungsbescheids für die Dorferneuerung. Den hatte Patricia Bonney, Teildezernatsleiterin beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, im Gepäck. Aber nicht nur das: Sie hatte auch positive Nachrichten in Bezug auf die Umgestaltung des Festplatzes, der direkt im Nachgang an den Dorfpark angegangen werden soll, dabei: Die Gemeinde Bösel kann die Aufträge für die Umgestaltung vergeben, hatte das Amt die Gemeinde ermächtigt. Dass die Fördergelder dafür fließen – „nur noch Formsache“, so Bonney. Die Gemeinde hatte mit einer Verpflichtungsermächtigung bei der Verabschiedung des Haushalts dafür gesorgt, dass das auch noch in diesem Jahr geschehen kann, damit dann im Februar/März 2018 mit dem zweiten Projekt gestartet werden kann.

 Pläne für Festplatz

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Der Festplatz soll mit einer Schotter-Rasen-Fläche so befestigt werden, dass er auch von schweren Lkw zu den Euro-Musiktagen oder zum Schützenfest befahren werden kann. Bis zum Schützenfest in Bösel soll das abgeschlossen sein. Zudem soll der Weg hin zur Gartenstraße befestigt werden, um einen zweiten Weg etwa für die Rettungsdienste zu schaffen. Auf der Fläche soll dann auch – in Richtung des Marktplatzes, der im Zuge der Dorfpark-Gestaltung geschaffen wird – das Festzelt aufgestellt werden.

Auch die sanitären Anlagen auf dem Gelände – diese befänden sich in einem guten Zustand – sollen um ein behindertengerechtes WC inklusive Wickelmöglichkeiten erweitert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf kalkulierte 360 000 Euro – 230 000 Euro sollen aus dem Dorferneuerungsprogramm gefördert werden.

 Pläne für Dorfpark

„Touristischer Anziehungspunkt“ soll der rund zwei Hektar große Dorfpark werden. Rund 1,1 Millionen Euro werden investiert, fast 590 000 Euro kommen vom Land.

Erkennbar ist bereits die Tribüne, die am Rande des Streetballplatzes errichtet wird. Hier könnten künftig etwa kleinere Platzkonzerte zu den „Euro“ veranstaltet werden. Fitness-Geräte für Senioren werden im Osten errichtet, zwei Boule-Felder im Süd-Westen. Eine große Kletterspinne wird aufgebaut. Einer der beiden Brunnen im Norden wird aufgemauert und soll – mit einer Glasplatte versehen – ein echter „Hingucker“ werden. Der andere Brunnen wird bis auf Höhe des Pflasters abgetragen und dort ebenfalls mit einer tragfähigen Glasscheibe gesichert. In dem Bereich könnte im Sommer eine Außengastronomie eingerichtet werden. Gestrichen wurde dagegen das Beachvolleyball-Feld.

An den Eingängen zum Dorfpark werden Klinker-Stelen errichtet, auf die Tonplatten angebracht werden sollen. Diese sollen neben dem Wappen der Gemeinde auch verschiedene Sprüche zieren. „Das ist der Anfang“, sagte Bürgermeister Hermann Block. „Die Platten sollen sich im ganzen Ort wiederfinden.“

Abgerissen werden musste zudem die Holzbrücke über dem Dorfteich. „Marode“, so das Urteil der Experten. Entlang der breiteren Wege sollen neue Leuchten installiert werden. Bauamtsleiter Christoph Burtz: „Dunkle Ecken soll es nicht mehr geben.“

Landschaftsarchitekt Kollhoff freut sich jedenfalls, dass „das Wetter uns in die Hände spielt“.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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