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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wie es jetzt weitergeht

09.07.2019

Kreis Cloppenburg Nachdem der Korridor für die 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Cloppenburg und Merzen landesplanerisch festgestellt worden ist, gehen die Planungen der Stromnetzbetreiber Tennet und Amprion weiter. Dies teilt das Amt für regionale Landesentwicklung Weser Ems nun in einer Pressemitteilung mit. Damit legt die Behörde einen ein Kilometer breiten Korridor fest, in dem die Trasse konkret geplant werden kann. Bis zur Kreisgrenze Cloppenburg/Osnabrück ist Tennet zuständig, südlich davon Amprion.

Ab August werden die beiden Netzbetreiber die anstehenden behördlichen Entscheidungen mit verschiedenen Informationsangeboten begleiten, teilen sie in einer Pressemitteilung mit. Neben Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Kommunen stimmen sich die Vorhabenträger mit den Grundstückseigentümern, deren Flächen für den Leitungsbau genutzt werden sollen, zu den Standorten der einzelnen Strommasten ab. Anschließend können sich alle Interessierten auf Infomärkten ein Bild von der Planung machen.

Die genauen Termine werden demnächst bekanntgegeben. Das Vorhaben dient der Versorgung der Region sowie der Ableitung von regenerativ erzeugten Strom aus der Region und von Offshore-Windparks in der Nordsee.

Neben der Korridor-Entscheidung enthält die Feststellung zwölf Maßgaben, die die Behörde den beiden Vorhabenträgern als Prüfaufträge für das Planfeststellungsverfahren mit auf den Weg gibt. So sollen Tennet und Amprion die Detailplanung so umsetzen, dass die Abstände zu Wohngebäuden so groß wie möglich sind. Außerdem sollen sich Städte und Gemeinden weiter baulich entwickeln können, und es soll möglichst geringe Beeinträchtigungen für die regionale Landwirtschaft geben.

In ihrer landesplanerischen Feststellung stellt die Behörde den Korridor A/B fest, den auch Tennet und Amprion als Vorzugsvariante ins Verfahren eingebracht hatten. Die Variante verläuft – wie berichtet – vom Umspannwerk-Suchraum Nutteln (Gemeinde Cappeln) zunächst in westliche Richtung und knickt dann bei Hemmelte (Gemeinde Lastrup) in Richtung Süden ab. Anschließend passiert der Leitungskorridor die Gemeinde Essen, die Stadt Quakenbrück und die Samtgemeinde Bersenbrück westlich. Die Gemeinde Ankum wird im Osten gequert. Über die Ausläufe der Ankumer Höhen führt der Korridor schließlich zum Netzverknüpfungspunkt Merzen. In Quakenbrück und in Ankum werden Erdkabelabschnitte geprüft.

Der nun ausgewählte Korridor A/B habe sich unter vielfältigen Gesichtspunkten als verträglichste Trassenvariante herausgestellt, hieß es. Bei der Prüfung der Korridore berücksichtigte die obere Landesplanungsbehörde insbesondere die Belange Wohnen und Siedlungsentwicklung, Erholung und Tourismus, Naturschutz, Denkmalpflege sowie Landwirtschaft, heißt es in der Mitteilung.

Mit einer Länge von 47,5 Kilometern handelt es sich bei der nun gewählten Variante um den kürzesten der drei bisher geplanten Korridore. Zudem soll die Leitung in diesem Korridor etwa acht Kilometer lang unter der Erde und auf zwei Kilometern gebündelt mit einer bestehenden Freileitung verlaufen. Gemäß der landesplanerischen Feststellung halte der Korridor A/B die größten Abstände zur Wohnbebauung ein und bewirke die geringsten Beeinträchtigungen durch umweltfachliche Konfliktschwerpunkte, heißt es von der Landesbehörde.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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