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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hegering Altenoythe: Kritik an Jagdzeiten-Novelle

31.03.2015

Altenoythe „Wir haben einen erneuten Rückgang der Strecke hinzunehmen“, beklagte der Hegeringleiter Hans Blome in seinem Jahresbericht auf der Frühjahrsversammlung des Hegering Altenoythe in der Gaststätte Dumstorff.

Er blickte auf die Veranstaltungen im vergangenen Jahr zurück und bezeichnete den Jägerball mit Wildessen als ein gelungenes Fest. Die revierübergreifende Taubenjagd sei ebenfalls hervorragend gelaufen. 28 Schützen hätten 87 Tauben gestreckt, so Blome. Der beste Schütze war Frank Schnarhelt mit sieben Tauben. Der Erlös aus dem Verkauf der Tauben soll für die Weihnachtsbeleuchtung in Altenoythe gespendet werden.

Kritik übte Blome an der Neuregelung der Jagdzeiten seitens der rot-grünen Landesregierung. Gegen die Verordnung werde vor Gericht geklagt, zudem plane die Landesjägerschaft eine Großdemonstration in Hannover, hieß es. Ausführlich informierte Blome zum Thema Schießstand Ahlhorn, dessen Baugenehmigung am 15. Februar erteilt worden war. Beim Anlegen von Hegebüschen bot er bei der Erledigung der Formalitäten die Hilfe des Hegerings an.

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Um die Zukunft des Fasanes zu sichern, müsse gehandelt werden, nachhaltiges Jagen und Deckungen für den Fasan seien wichtig. Bei der Trophäenschau betonte der Hegeringleiter, dass sehr wirkungsvolle und interessante Trophäen ausgestellt seien. Die Eingriffe in die Jährlings-Klasse kritisierte er als zu gering, auch in der Klasse der zwei- bis dreijährigen Böcke hätten es einige mehr sein sollen. Bei den vierjährigen und älteren Böcken sei der Eingriff fast optimal, so Blome. Eindringlich forderte er dazu auf, Rehwild in der Nähe von vielbefahrenen Straßen zu strecken, um Verkehrsunfälle zu vermeiden.

Für die wertvollste Trophäe wurde Heinz Block mit einer Goldmedaille ausgezeichnet, Helmut Lübbers erhielt die Silbermedaille und Markus Blome sicherte sich Bronze. Als besorgniserregend bezeichnete Blome die hohen Fallwildzahlen beim Rehwild und Hasen mit 19,85 und 20,5 Prozent. Im Streckenbericht hieß es, dass von 136 Stück Rehwild (Vorjahr 138) 27 Tiere Fallwild seien. Gestreckt wurden 66 Böcke (davon neun Fallwild) und 70 Ricken (18 Fallwild), ein Schwarzwild (Vorjahr 0), 127 (120) Hasen, 50 (94) Kaninchen, 76 (46) Füchse, fünf Baummarder, sechs Große Wiesel, sechs Dachse, elf Nutria, 107 (127) Fasane – fast die Hälfte der Strecke wurde in zwei von 14 Revieren erlegt –, 429 Ringeltauben, 251 Stockenten, acht Krickenten, 22 Gänse, fünf Nilgänse, 17 Schnepfen, 247 Krähen, 80 Elstern und zwei Möwen. Nach Bekanntgabe wurde die Strecke verblasen.

Kassenwart Heinz Block konnte einen positiven Kassenbestand unterbreiten. Schießobmann Stefan Göken gab Termine für Schießwettbewerbe bekannt. Hundeobmann Helmut Lübbers wies darauf hin, dass die Hunde für die Eignungsprüfung bis zum 15. Mai gemeldet sein sollten. Hermann Wreesmann, Obmann für Naturschutz und den Wolf, forderte eine intensivere Bejagung des Fuchses, da der Bestand steige. Bläserobmann Ewald Lammers meldete fünf Neuzugänge in seiner Gruppe.

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