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Schauspieler Gerd Baltus ist tot
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Aktualisiert vor 9 Minuten.

Bekannt Aus „derrick“ Und „tatort“
Schauspieler Gerd Baltus ist tot

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kulturkreis vor Personalwechsel

12.03.2007

VORDERSTEN-THüLE VORDERSTEN-THÜLE - Mit einem positiven Rückblick auf die Arbeit der vergangenen zwei Jahrzehnte und einem betont kritischen Ausblick auf die künftige Kulturarbeit hat der Vorsitzende des Kulturkreises Bösel – Friesoythe – Saterland e.V., Peter Fabian, das 20-jährige Bestehen des Vereins gewürdigt. Während einer Feierstunde in Pollmeyers Bauernstuben erinnerte Fabian am Freitag an mehr als 400 Veranstaltungen, die der Verein bisher organisiert habe. Fabian, der den Verein seit 14 Jahren führt, kündigte einen „Personalwechsel“ an der Spitze des Kulturkreises an: Da sich der bisherige Vereinsvorstand der Pensionsgrenze nähere, seien „junge Nachwuchskräfte aufgerufen, in die gut vorbereiteten Fußstapfen zu treten“.

Der Kulturkreis war am 9. März 1987 von 40 Personen gegründet worden. Vorsitzender war bis 1991 Alwin Bergmann, der heute Ehrenvorsitzender des Vereins ist. Von 1991 bis 1993 führte Dr. Gisbert Voigt den Kulturkreis, bevor 1993 Peter Fabian an die Spitze gewählt wurde. In den 20 Jahren seines Bestehens konnte der Verein auf seinen Veranstaltungen viele glanzvolle Namen präsentieren. Fabian verwies auf Liederabende mit Günther Emmerlich und Ingo Insterburg, eine Autorenlesung mit Gabriele Wohmann, das Kabarett mit Hans Scheibner oder den letztjährigen Auftritt des ehemaligen DDR-Politbüromitgliedes Günter Schabowski. Auch Konzerte des Motettenchores, Ausstellungen regionaler Künstler oder Kulturfahrten ins In- und Ausland zählten zum wiederkehrenden Angebot des Kulturkreises.

Fabian zeichnete am Freitag mit Roswitha Dahms und Ferdinand Cloppenburg zwei besonders engagierte Mitglieder aus. Roswitha Dahms ist seit 20 Jahren Schatzmeisterin des Vereins, Ferdinand Cloppenburg ebenfalls seit 20 Jahren Beisitzer im Vorstand für den Bereich Friesoythe. Fabian bedankte sich mit Urkunden und Präsenten.

Abschließend bemängelte Fabian, dass die viele ehrenamtliche Arbeit für den Kulturkreis „so wenig Anerkennung“ finde. Ständig müssten sich die Verantwortlichen im Vorstand gegenseitig Mut zusprechen, um sich für die nächsten Veranstaltungen zu motivieren.

Fabian sagte weiter, leider sei der Kulturkreis nicht vor Mitgliedern und Bürgern sicher, die Dienstleistungen anderer als selbstverständlich empfinden würden, „das eigene persönliche Nicht-Mitwirken jedoch über Kritik an der Arbeit anderer zu kompensieren versuchen“.

Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg lobte das Engagement der Ehrenamtlichen im Kulturkreis. Stellvertretend für die drei Mitgliedskommunen sagte Wimberg, die Gemeinden seien dankbar, dass der Kulturkreis ihnen eine wichtige Arbeit abnehme. Die „ehrenamtliche Dienstleistung“ könne nicht vom Personal der Rathäuser wahrgenommen werden. Wimberg unterstützte den Aufruf von Fabian, junge Leute stärker in die kulturelle Arbeit einzubinden.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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