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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Über 15 000 Handwerker beschäftigt

02.10.2018

Landkreis Cloppenburg Handwerk hat goldenen Boden – so lautet ein Sprichwort. Gerade im Landkreis Cloppenburg ist dieser Boden besonders golden. Laut einer Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) arbeiten im Landkreis 24,8 Prozent aller Erwerbstätigen als Handwerker. Im Nordwesten entspricht diese Zahl hinter dem Landkreis Oldenburg (26 Prozent) Platz 2, bundesweit liegt der Landkreis Cloppenburg auf Platz 8.

Erfreut über das „hohe Niveau“ an Beschäftigten zeigt sich Dr. Michael Hoffschroer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg. Selbst seien solche Zahlen für den Landkreis nie erhoben worden, erläutert Hoffschroer. „Bisher hatten wir nur Schätzungen über die Anzahl der Beschäftigten im Handwerk. Diese lagen vor etwa fünf Jahren bei 15 000 Mitarbeitern. Die Zahlen der Studie belegen diese Schätzung und zeigen, dass die Anzahl der Beschäftigen annähernd stabil ist“, so der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Insgesamt sind laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit vom 15. Juni 2018 im Landkreis Cloppenburg 63 090 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Obwohl die Anzahl der Handwerker nicht mit Zahlen aus den 90er Jahren zu vergleichen sei, habe es im Kreis Cloppenburg eine stabile Entwicklung gegeben, so Hoffschroer weiter. Der Fachkräftemangel sei jedoch spürbar. Derzeit könnten 30 bis 40 Prozent der Ausbildungsplätze im hiesigen Handwerk nicht besetzt werden, bemängelt die Kreishandwerkerschaft.

Von welchen positiven Effekten eine Handwerksregion wie der Landkreis Cloppenburg profitiert, zeigt die Studie der Uni Göttingen ebenfalls auf: Zwar sei das Pro-Kopf-Einkommen in den vorrangig ländlichen Handwerksregionen niedriger, es gebe jedoch weniger Armut. Jugendliche würden besser ins Arbeitsleben integriert und die Bevölkerungsentwicklung verlaufe langfristig stabiler.

Im Handwerk sei mit normaler Arbeit ein „gutes Auskommen“ möglich, sagt Hoffschroer. Handwerksregionen seien laut seiner Aussage wie der Landkreis Cloppenburg „konservativ und bodenständig“ geprägt. Hier werde mit den eigenen Händen etwas geschaffen. Kreishandwerksmeister Günther Tönjes wagt einen Blick in die Zukunft: „Wir sind stolz darauf sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft einen großen Beitrag dazu zu leisten, dass sich der Landkreis Cloppenburg sehr positiv entwickelt.“

Mareike Wübben
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
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