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Aktualisiert vor 10 Minuten.

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Fünf Verletzte nach Zusammenstoß in Kreuzung

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Landvolk zieht an einem Strang

09.06.2017

Ramsloh Einen mittlerweile überfälligen Schritt haben die Ortslandvolkverbände in der Gemeinde Saterland mit ihrer Fusionierung auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh-Hollen vollzogen.

Noch aus der Zeit vor dem Entstehen der heutigen Gemeinde Saterland stammten die drei Ortslandvolkverbände Strücklingen, Ramsloh und Scharrel/Sedelsberg. Gerade auch im Hinblick auf eine konzentrierte Vertretung der Interessen der Landwirtschaft im Saterland schlug Konrad Janssen, bisheriger Vorsitzender des Ortslandvolkverbandes Strücklingen, im Beisein vom Geschäftsführer des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg, Bernd Suilmann, den Zusammenschluss der Einzelverbände vor. Nach deren Auflösung beschloss die Versammlung einstimmig die Gründung des neuen Ortslandvolkverbandes Saterland. Der neue Verband umfasst derzeit 244 Mitglieder.

Die jetzt erforderlichen Vorstandswahlen unter Leitung des Kreisgeschäftsführers ergaben Konrad Janssen als neuen Vorsitzenden, sowie Heinrich Steinemann und Willi Tellmann als Beisitzer. Zu Delegierten für die überregionalen Versammlungen wählte die Versammlung Stefan Schulte, Heinz Hanekamp, Wilfried Waten, Gerd Kramer jun. und Günter Janssen. Als ihre Stellvertreter fungieren Heinrich Steinemann, Johannes Griep, Reinhard Siemer und Stefan Brand.

Als Gastrednerin hatte man für die Veranstaltung die CDU-Bundestagskandidatin Silvia Breher aus Löningen eingeladen. Die auf einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsene Rechtsanwältin und Kreisgeschäftsführerin des Landvolks Vechta machte deutlich, dass sie sich gerade im Sinne der heimischen Landwirtschaft im entsprechenden Bundesministerium Gehör verschaffen möchte.

Es gehe darum, mit den Menschen über ihre Bedürfnisse ins Gespräch zu kommen, um dann in Berlin für das gemeinsame Zuhause Oldenburger Münsterland etwas zu erreichen. Dass gerade Widerstand aus Berufsständen etwas bewirken könne, zeige sich am Einlenken der Niedersächsischen Landesregierung beim Wassergesetz.

Gerade in der heimischen Region mit nassen Flächen wäre ein fünf Meter breiter Grünstreifen, wie ursprünglich vorgesehen, verheerend gewesen.

In der anschließenden regen Diskussion um Themen wie Pachtpreisbremse und Kontrollen durch Veterinärämter führte Kreisgeschäftsführer Suilmann aus: Es gehe darum, Misstrauen zwischen Politik, Behörden und Landwirten abzubauen und zu einem sachlich vernünftigen Umgang miteinander zu kommen.

So erstelle man im Veterinärbereich für alle Bereiche Leitfäden als Standard in Zusammenarbeit mit Landwirten, Tierärzten und Veterinärämtern.

Der vorgesehenen Pachtpreisbremse in Niedersachsen gaben Suilmann wie auch Breher wenig Erfolgschancen, zum einen aus verfassungsrechtlichen Gründen, zum anderen aber auch wegen des enormen bürokratischen Aufwandes. Angemahnt wurden aus der Versammlung gleiche Standards auf EU-Ebene, um mit den Produkten der heimischen Landwirtschaft konkurrenzfähig zu bleiben.

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