• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Deutsches Rotes Kreuz: Lebensretter mit neuem Berufsbild

23.01.2015

Friesoythe „Den Beruf des Rettungsassistenten gibt es nun nicht mehr“, sagt Timo Aberding, Lehrrettungsassistent beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Cloppenburg. Bundesweit sollen seit 2014 alle Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern umgeschult werden – auch beim DRK Cloppenburg mit Standorten in Friesoythe, Löningen und Barßel. Bestehende Einsatzkräfte müssen nun über Ergänzungslehrgange bis 2021 nachgeschult werden und Auszubildende beim Deutschen Roten Kreuz bekommen eine umfangreichere Ausbildung.

Dabei verlängert sich die Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre, die Auszubildenden werden intensiver von so genannten Praxisanleitern – ehemaligen Lehrrettungsassistenten – begleitet. Auch der Lernstoff wird umfangreicher. Schließlich sei der Kompetenzbereich eines Notfallsanitäters wesentlich weiter gefasst als der des Rettungsassistenten: „Sie können nun ausgewählte Medikamente verabreichen und in einer lebensbedrohlichen Situation ganzheitlich tätig werden“, erklärt Lehrrettungsassistent Frank Witten aus Cloppenburg. Vorher sei das in Abwesenheit eines Notarztes eine rechtliche Grauzone gewesen. „Damit ist ein völlig neues Berufsbild entstanden“, freut sich Meike Oetje-Weber aus der Lehrrettungswache in Friesoythe.

Sinn dieser Umstellung sei es vor allem, die Notärzte bei Einsätzen zu entlasten, damit diese sich den dringlichsten Fällen widmen könnten, so Witten. Dadurch diene dies auch der Sicherheit der Bevölkerung.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Am Standort Friesoythe sind circa 15 Rettungsassistenten von der Neuerung und der damit verbundenen Nachschulung betroffen. „Außerdem haben wir sechs Auszubildende, die einen Teil ihrer Ausbildungszeit auch in der Wache in Friesoythe verbringen“, erklärt Meike Oetje-Weber. Den restlichen Teil der Ausbildung verbringen sie dann in der Schule, im Krankenhaus und in den anderen Wachen des Landkreises Cloppenburg.

Um dem Betreuungsanspruch der Auszubildenden beim DRK gerecht werden zu können, treffen sich die Verantwortlichen einmal im Monat zu einer Besprechung. „Wir sprechen dann über die Entwicklungen und Defizite – wir stellen hier damit sicher, dass die Ausbildung an allen Standorten einheitlich ist“, erklärt die Friesoytherin.

Verschiedene Organisationen haben sich schon über zehn Jahre dafür eingesetzt, dass die Ausbildungsart der Rettungskräfte überarbeitet wird. Im Januar 2014 trat die Änderung offiziell in Kraft und Anfang Dezember wurden die finanziellen Grundlagen dafür sichergestellt. „Für den nächsten Jahrgang an Azubis ist jetzt alles in trockenen Tüchern“, meint Sabine Jurzyca aus der Löninger Wache. Bewerbungen können noch bis 13. Februar eingereicht werden.

Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.