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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Leitbild als unverwechselbares Profil wichtig für Stadt

03.12.2012

Friesoythe Auch der diesjährige Schmiedegildetag, den die Eisenstadt Friesoythe seit einigen Jahren in Anlehnungen alter Traditionen wieder feiert, wurde, wie es zur Hochblüte der Friesoyther Schmiedegeschichte im 16. Und 17. Jahrhundert üblich war, mit einem Gottesdienst eingeleitet. Die ökumenische Andacht, zu der sich die Teilnehmer bei der Friedensglocke im Stadtpark trafen, wurde von Pastor Lenard Krauel und Diakon Otger Eismann gestaltet.

Wie in der Vergangenheit wird der Gildeschmiedetag auch heute noch am 30. November gefeiert. Der Sinn des Gildetages war früher, Streitigkeiten unter den Schmieden zu beenden. Nach der Andacht gab es einen Empfang im Rathaus. In diesem Rahmen referierte Rudi Hockmann, Geschäftsführer des Verbundes Oldenburger Münsterland, zum Thema „Die Eisenstadt Friesoythe im Oldenburger Münsterland – Welchen Nutzen haben Stadtprofil und Marketing Strategie?“ Hockmann unterstrich die Bedeutung von Werbung. Stadtmarketing sei wichtig um im Wettbewerb der Städte bestehen zu können. Die verschiedenen Zielgruppen wie Investoren, Touristen oder Neuansiedler gelte es unterschiedlich zu bewerben. Stadtmarketing sei daher nicht nur eine Sache der Stadtverwaltung sondern auch aller Wirtschaftszweige, die zusammen das Image der Stadt bildeten. Wichtigste Zielgruppe seien zunächst die Bürger selbst, sie sollten als tägliche Botschafter gewonnen werden, um andere von Friesoythe zu überzeugen. Wichtig für die Stadt sei ein Leitbild als unverwechselbares Profil. Den Friesoythern bescheinigte er mit dem Leitbild „Eisenstadt“ beste Voraussetzungen. Für Investoren habe es das Image eines traditionsreichen, leistungsstarken Standortes, Touristen würden Einblicke in traditionsreiche Handwerkskunst suggeriert und über Events wie dem Eisenfest würden attraktive Einkaufserlebnisse vermittelt. Auf die einzigartigen Geschichte der früheren Schmiedekunst und zudem nördlichste deutsche Stadt im „Ring der europäischen Schmiedestädte“ könne aufgebaut werden.

Fürs Stadtmarketing empfahl er einen virtuellen Schmiederundgang, einen Schmied als Gästeführer zu engagieren und Wissenswertes aus der früheren Schmiedezeit bekannt zu machen.

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