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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

24 Türen: Lieber Taube auf dem Dach als Spatz in der Hand

17.12.2014

Stücklingen Neugierig schauen die blaugrauen Vögel aus ihren Schlägen, wenn Taubenzüchter Wolfgang Kroker die Schiebetür beiseite zieht. Obwohl er die Zucht nur als Hobby im Verein „Heimkehr Saterland“ betreibt, ist er sehr erfahren im Umgang mit Brieftauben. „Mit zehn bis zwölf Jahren hatte ich meine erste Taube – seit 50 Jahren züchte ich also nun schon“, erinnert sich der Rentner. Mittlerweile umfassen seine Taubenschläge, die er aus Kostengründen selbst gebaut hat, ungefähr einhundert Tauben. Im Frühjahr muss Kroker die Jungtiere auf das „Preisfliegen“ vorbereiten. Dabei werden die Tauben mit einem Lkw zu einem Startpunkt gefahren, zum Beispiel nach Besancon in Frankreich. Dort werden sie freigelassen, damit sie zu ihrem Heimatschlag in Strücklingen zurückfinden. „Wir rechnen uns anhand der Entfernung und Geschwindigkeit die ungefähre Zeit aus, die sie für die Strecke brauchen und warten hier. Nach und nach trudeln sie dann hier wieder ein“, erklärt Kroker stolz. Aber nicht jedes Tier findet zurück zu seinem Züchter in den Heimatschlag.

„Es gibt gewisse Gefahren bei einer so langen Flugstrecke“, weiß auch Alfred von Handorf, ebenfalls Vereinsmitglied bei „Heimkehr Saterland“. Raubvögel können die Tauben angreifen oder ein Gewitter könne sie von der Route abbringen. Besonders ärgerlich sei das bei „Preistauben“, den schnellsten in dieser Flugdisziplin.

Von April bis September finden wöchentlich solche Taubenflüge statt, an denen Wolfgang Kroker und Alfred von Handorf auch teilnehmen. Von Oktober bis März sind die Wetterverhältnisse hingegen zu schlecht: „Normal sollte es trocken sein, nicht zu windig, leicht bewölkt und um die 20 Grad“, erklärt Kroker.

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Bei den Tauben, die die beiden Züchter im Saterland beherbergen, handelt es sich um „Mittelstreckentauben“ – oder „allround-Tauben“, wie sie Kroker nennt. Zum Teil komme die Flugleistung nämlich der einer „Weitstreckentaube“, die bis nach Marseille und Barcelona fliegen kann, gleich. Nur beim Einkaufspreis gebe es Unterschiede: „Unsere Tauben liegen bei 50 bis 100 Euro“, so von Handorf, „für reinrassige Tauben vom Profizüchter muss man schon 6000 bis 8000 Euro hinlegen“. Für das reine Flugerlebnis dürften aber die einhundert Tiere fürs Erste ausreichen.

Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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