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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Projekt: Respekt vor rotierender Bürste

25.05.2019

Lindern Viele Kinder wissen heute nicht mehr, woher unsere Lebensmittel stammen und wie sie produziert werden. Mit „Landwirtschaft für kleine Hände“ leisten die Landfrauenverbände Verbraucherbildung von klein auf. Denn in dem Projekt laden die Landfrauen Kindergartengruppen auf niedersächsische Höfe ein. Die Kinder erleben dabei Landwirtschaft mit allen Sinnen – sie hören, fühlen, schmecken, riechen und sehen. So trägt „Landwirtschaft für kleine Hände“ zu einem realistischen Bild moderner Landwirtschaft bei.

In Lindern gab es jetzt einen Aktionstag auf dem Hof der Familie Schwarte in Klöbbergen. Vor zwei Jahren lief die Auftaktveranstaltung dieser Aktion auf dem Hof der Familie Moorkamp in Lindern mit viel Erfolg und viel positiver Resonanz. Die Kindergartenkinder sollen altersgerecht an die moderne Landwirtschaft herangeführt werden. Die Erzeugung regionaler Lebensmittel soll auf spielerische Art vermittelt werden.

Diesmal waren an die 40 Kinder vom St.-Michaels-Kindergarten im Alter von vier und fünf Jahren mit ihrer Erzieherinnen zum Hof Schwarte gekommen, wo sie von Sandra und Maria, sowie Gerd und Heinz Schwarte begrüßt wurden. Ebenfalls waren der Landfrauenvorstand unter Leitung von Brigitte Lübbers und ihrer Stellvertreterin Irmgard Peters und weitere 15 Vertrauensfrauen zum Hof gekommen. Sie übernahmen die Vorbereitung für ein leckeres Frühstück in der Hofscheune, wofür sie viel Lob erhielten. Davor wurde der Hof mit Kinderspielplatz, Spielgeräten sowie Traktoren und einem Radlader in Augenschein genommen.

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Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es zu den hofeigenen Tieren. Zunächst wurden die beiden Läuferschweine und ein Kälbchen draußen in ihren kleinen Plastikställen von den Kindern gestreichelt.

Viele der Mädchen und Jungen hatten noch nie einen solch nahen Kontakt zu Tieren. „Am liebsten würde ich das kleine Kälbchen mitnehmen“, so ein begeistertes fünfjähriges Mädchen. „Wir haben aber keinen Platz dafür, das ist schade.“ Weiter ging es zum Boxenlaufstall, wo sich an die 70 Kühe aufhielten. Auch hier zeigten die Kinder keine Berührungsängste. Man stampfte durch die Futterrinne, um dann die Köpfe der Kühe zu streicheln. Halt machten alle Kinder vor einer großen rotierenden Rundbürste, die von den Kühen zur Fellpflege benutzt werden. Durch Fühlen in verschiedenen Dosen mussten Getreide, Stroh und Mais erkannt werden.

Bei den Gesprächen mit den Kindern konnte man feststellen, dass viele noch ein falsches Bild von der Landwirtschaft haben. Vor allen Dingen über die Herstellung von Nahrungsmittel besteht noch Aufklärungsbedarf.

Zum Abschluss gab es ein Foto, und Gerd Schwarte lud alle ein, wiederzukommen. Er finde diese Aktion „super“, und die Kinder würden viel dazulernen.

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