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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

8045 Euro für Sozialen Briefkasten

20.01.2020

Löningen Zur Tradition der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg „Der Kleine Kreis“, dem rund 300 Unternehmen angehören, gehört es, beim alljährlichen „Schlossabend“ für karitative Zwecke zu sammeln. In diesem Jahr kamen so beim gesellschaftlichen Höhepunkt der Vereinigung regionaler Unternehmen 31 000 Euro zusammen, die vier sozialen Organisationen im Oldenburger Land zugute kommen.

In diesem Jahr gehört der Soziale Briefkasten Löningen zu den ausgewählten Organisationen. Der Vorstandsvorsitzende des Kleinen Kreises, Martin Steinbrecher, überbrachte nun zusammen mit Geschäftsführer Jürgen Lehmann und dem ehemaligen Vorstand Klaus Mecking einen Scheck in Höhe vom 8045 Euro an die Vorsitzende des Trägervereins, Agnes Brümmer, und an die pädagogische Leiterin Elfriede Bruns sowie an den Arbeitspädagogen Arno Elschen.

Weitere Spenden erhalten der Verein Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses Oldenburg, die Stiftung Teilhabe in Oldenburg und das Ammerland-Hospiz in Westerstede

Vor 24 Jahren wurde in Löningen der Soziale Briefkasten durch den inzwischen verstorbenen Realschulrektor Bernd Beintken zusammen mit Eberhard Ficker und Pastor Josef Saalfeld gegründet. Träger war der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SkFM e.V.). Was 1996 mit einem Projekt anfing, in dem Jugendliche Hilfen beim Einkaufen oder der Gartenpflege anboten, hat sich heute zu einem Dienstleistungsbetrieb entwickelt, der eine Fahrrad-/Metallwerkstatt, den Second-Hand-Laden Tuchfühlung und die Möbelkammer Möbelei umfasst. Der derzeitige Vorstand wird von der Vorsitzenden Agnes Brümmer sowie Hans Götting und Dechant Bertolt Kerckhoff gebildet.

„Heute wirken wir in der Jugendberufshilfe anders. Vorab gilt es, den Jugendlichen Tagesstrukturen zu vermitteln. Pünktlich um 8 Uhr fangen wir an. Das Essen wird zusammen mit den Jugendlichen zubereitet und eingenommen. Dabei lernen sie neben der Ernährungskunde auch eine entsprechende Tischkultur kennen“, informiert die Leiterin Elfriede Bruns.

Unterstützt wird sie von den berufspraktischen Anleitern Tischlermeister Thorsten Meyer, Hauswirtschaftsleiterin Silvia Schrandt, dem Arbeitspädagogen Arno Elschen, der gleichzeitig die Metallwerkstatt leitet, und von der Heilerziehungspflegerin Nicole von der Beeke. Bis zu 16 erwerbslose Jugendliche mit Eingliederungshemmnissen und sozialpädagogischem Förderbedarf werden von Montag bis Donnerstag täglich bis 16.30 Uhr und am Freitag von 8 Uhr bis 12.30 Uhr betreut.

Die Jugendlichen sind in der Regel ein halbes Jahr in der Jugendwerkstatt und lernen die verschiedenen berufspraktischen Bereiche Holz, Metall, Verkauf und Hauswirtschaft kennen. „Das praktische Arbeiten hilft uns auch zu entdecken, wofür die Jugendlichen geeignet sind. Dann helfen wir ihnen, eine berufliche Ausbildungsperspektive zu entwickeln. Das Jobcenter oder die Schulen vermitteln uns Jugendliche aus allen Südkreisgemeinden, die wir teilweise aus ihren Heimatorten abholen. Dafür haben wir einen eigenen Shuttle-Dienst“, informiert Elfriede Bruns.

Die Vorsitzende des Trägervereins SkF, Agnes Brümmer, bedankte sich für die Unterstützung. Im Jahre 2020 laufe die Förderung durch die N-Bank aus. Die Förderperiode der EU sei dann für die rund 90 Sozialen Briefkästen beendet. „Uns wäre es lieb, wenn das Land die Finanzierung übernimmt“, so Brümmer, die zusammen mit den Mitarbeitern noch den Wunsch hat, dass der Hauseigentümer, die St.-Anna-Stiftung, ein wenig in die Bausubstanz investiere. Im Sozialen Briefkasten im Dr.-Lübbers-Weg 6 befindet sich der Bereich der Hauswirtschaft, die Nähwerkstatt, die Metallwerkstatt und die Verwaltung.

Neben dem Fahrradladen sind auch die Schreinerei, die Metallwerkstatt und die Näherei offene Werkstätten. Das heißt, sie können an einem Tag im Monat von jedermann genutzt werden.

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