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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Loots fordert neue Kanalbrücke mit Rad- und Fußweg

07.05.2013

Elisabethfehn Den Neubau einer Klappbrücke mit Fußgänger- und Radfahrerüberweg über den Elisabethfehnkanal in Elisabethfehn-Dreibrücken fordert Johannes Loots von der Bürgerfraktion Barßel (BfB). Loots sagte am Montag im Gespräch mit der NWZ , jetzt sei die Gelegenheit günstig, da die bisherige Klappbrücke in der vergangenen Woche von einem durchfahrenden Lastwagen schwer beschädigt wurde. Johannes Loots sitzt für die BfB im Cloppenburger Kreistag und im Barßeler Gemeinderat, wo er als stellvertretender Ratsvorsitzender fungiert.

Johannes Loots: „Jetzt sollte man Nägel mit Köpfen machen und eine neue Brücke bauen. Es trifft uns doch immer wieder mit dieser Brücke.“ Die im Jahr 1948 erbaute Klappbrücke sei in den vergangenen Jahren immer wieder beschädigt oder für Reparaturzwecke für längere Zeit gesperrt worden. Die Brücke sei in die Jahre gekommen und habe ihren Dienst getan. Loots: „Sie muss durch eine neue Brücke ersetzt werden.“

Da neben der beschädigten Brücke in Dreibrücken auch die Kanalschleuse in Osterhausen Probleme bereitet, schlägt Johannes Loots eine Generalsanierung aller Kanalbauwerke vor. Loots: „Da benötigen wir ein Programm für den gesamten Kanal.“ Die Klappbrücke in Dreibrücken habe 70 Jahre gehalten. Nun werde es Zeit, über einen Neubau nachzudenken. Loots: „Dann hätten wir für die nächsten 70 Jahre Ruhe.“

Besonders gelitten hat die alte Klappbrücke in den letzten Jahren durch die enorme Zunahme des Autoverkehrs, sagte Loots weiter. Die Brücke sei jedoch niemals für diese große Zahl von Fahrzeugen mit hohen Gewichten ausgelegt worden. Johannes Loots prognostiziert: „Und der Verkehr und die Belastungen für die Brücke werden weiter zunehmen. Demnächst könnten Lastwagen mit einem Gewicht von bis zu 60 Tonnen über die Brücke in Elisabethfehn rollen.“

Nun sei der Bund gefordert und müsse endlich handeln, forderte der in Elisabethfehn lebende Kommunalpolitiker. Wenig Verständnis hat Loots für das zögerliche Handeln der Politiker im Bund. Loots: „Da werden wir bis zur Bundestagswahl im September nur hingehalten. Die Menschen hier am Elisabethfehnkanal haben die Nase voll von der Trickserei der Politiker. Sie lassen den Norden versauern. Das werden wir nicht hinnehmen.“

Die Diskussion um den Ersatzbau der Schleuse in Osterhausen wird seit mehr als einem Jahr öffentlich geführt. Der Bund hatte die 2,5 Millionen Euro dafür – wie berichtet – gestrichen und will den Kanal als Bundeswasserstraße loswerden.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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