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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Marlies Siefken führt jetzt Elisabethfehner Verein

03.05.2013

Elisabethfehn Mit Marlies Siefken steht erstmals eine Frau an der Spitze des Orts- und Verschönerungsvereines (OVE) Elisabethfehn. Die gebürtige Saterländerin wurde auf der Mitgliederversammlung des OVE im Moor- und Fehnmuseum zur Vorsitzenden gewählt. Sie löst Walter Neddermann ab, der 16 Jahre lang die Geschicke des Vereins lenkte.

Im Vorstand ist die 50-jährige Marlies Siefken kein unbekanntes Gesicht. Seit Jahren arbeitet sie aktiv in der Führungsetage mit und leitet das „Weihnachtsmarktgremium“ des Vereins. Weiter sind im Vorstand vertreten: 2. Vorsitzender Justus Haak, Geschäftsführer Ludwig Juknat, Schriftführer Klaus Kienast, Beisitzer Manfred Krieter, Torben Haak und Antje Plazikowski.

„Über 125 Jahre alt ist Elisabethfehn. Die letzten 44 Jahre hat maßgeblich der Orts- und Verschönerungsverein den Ort mitgeprägt“, meinte die neue Vereinschefin. Siefken: „Ob es die Sanierung der Torfkoksfabrik, die drohende Zuschüttung des Kanals oder die fehlenden Straßennamen im Ort waren, der Protest gegen den Bombenabwurfplatz im Westermoor, der Ausbau des Campingplatzes oder der Erhalt des Brückenensembles in Dreibrücken: Der OVE hat sich in der Vergangenheit für viele Dinge eingesetzt, die die Menschen interessiert haben.“

Ein Kraftakt sei für den Verein die Errichtung des Moor- und Fehnmsueums im Jahre 1984 gewesen. Froh und glücklich sei man, dass durch die Umwandlung in eine Stiftung das Museum auf Jahre gesichert sei. Den Erhalt des einzigartigen Kulturguts werde man weiter unterstützen. „Wir werden auch weiter die Belange des Orts vertreten, damit der Fehncharakter erhalten bleibt.“

Und da wartet bereits eine Menge Arbeit mit der Rettung des Elisabethfehnkanals auf den Vorstand. „Wir werden natürlich tatkräftig die Aktion der Bürgerinitiative unterstützen, damit Deutschlands letzter intakter Fehnkanal erhalten bleibt“, erklärte Siefken. Der OVE beteiligte sich unter anderem am Hafenfest in Barßel und am Elisabethfehner Weihnachtsmarkt. Auch wird jährlich ein Maibaum gesetzt.

Stolz sei der OVE auf den eigenen Campingplatz an der Klosterstraße, der bei den Urlaubern sehr beliebt sei. Rückblickend verwies Siefken auf das Projekt „Johanna“. Unter Federführung von Dieter Elsen sei das Muttschiff auf dem Gelände des Museums gebaut worden. Nun schwimme die Mutte auf dem Elisabethfehnkanal.

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