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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Nwz-Gartenserie: Maulwurf hat bei Teipens ganze Arbeit geleistet

09.05.2012

SCHARREL Den Begriff Rasen hat die grün-braune Fläche hinter dem Haus von Familie Teipen aus Scharrel nicht wirklich verdient. Statt sattem Grün dominieren Unebenheit, Moos und Sandflecken. „Hier hat ein Maulwurf ganze Arbeit geleistet“, sagt Anja Teipen (40). Gemeinsam mit ihrem Mann Martin (42) und ihren beiden Töchtern Jantje (16) und Mia (12) hat sie bis zu 80 Maulwurfshügel gezählt. Das macht kein Rasen auf Dauer mit.

Die aufgeworfene Erde haben die Teipens in einer Ecke ihres Gartens aufgehäuft – ein beachtlicher Sandberg ist dadurch bereits entstanden und zeigt die Dimension des Problems. In ihrer Verzweiflung bewarb sich Anja Teipen bei den NWZ -Gartenwochen um den Besuch von Gartenprofi Hubert Wreesmann. Mit Erfolg.

„Maulwürfe sind geschützte Tiere“, sagt Wreesmann und schaut auf die wenig ansehnliche Rasenfläche. Es sei daher nicht leicht, diesem Problem Herr zu werden. Da der ganze Rasen aber ohnehin neu angelegt werden müsse, könne man es mit einem Maulwurfs-Gitternetz versuchen. Das engmaschige Gewebe wird auf der gesamten Fläche ausgelegt. Das soll den Säuger daran hindern, sich an die Erdoberfläche zu graben. Auf das Gitter kommt eine fünf bis sechs Zentimeter dicke Schicht Erde. „Und wann ist der beste Zeitpunkt, um die Saat zu verteilen“, fragt Martin Teipen. Wreesmann: „Im Herbst ist eine Aussaat immer vernünftig.“ Im Sommer ginge es zwar auch, doch Gefahren wie Trockenperioden könnten der Aussaat sehr schaden. Zudem könne man den Garten im Sommer noch nutzen. Familie Teipen will somit im Herbst dieses Jahres das Großprojekt „Neuer Rasen“ angehen.

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Martin Teipen möchte demnächst auch den Walnussbaum beschneiden. Gärtnermeister Wreesmann rät ihm, damit bis zum Dezember zu warten. Die Zweige und Äste sollte man dann eng am Ast oder Stamm abschneiden. Die Schnittflächen würden so von selbst am besten verheilen.

Nicht noch monatelang warten muss die vierköpfige Familie bei der Aufarbeitung der Beete. Prinzipiell lobt Wreesmann die Anlagen: „Die Stauden sind klasse, alles ist sehr vielfältig.“ Doch derzeit sind die Beete noch hoch mit Gras bewachsen. Das muss zunächst raus. Anschließend könnte Rindenmulch verteilt und alles in Form gebracht werden. Der Gärtnermeister empfiehlt zudem, eher weniger Beete anzulegen, als zu viele, denn die Pflege der Anlagen seien immer sehr zeitintensiv.

Familie Teipen will sich jetzt ans Werk machen und zunächst die Beete wieder auf Vordermann bringen. Im Herbst geht es dann weiter mit dem Anlegen eines neuen Rasens.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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