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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

VORTRAGSABEND: Mediziner treffen mit Sportchirurgie auf Interesse

12.12.2008

FRIESOYTHE „Sport trifft Chirurgie“ – eine Partie, die auf keinem Spielplan zu finden ist, aber allzu oft ausgetragen werden muss. Grund genug für das St.-Marien-Hospital Friesoythe, am Mittwoch zum „7. Chirurgischen Abend“ in die Wassermühle Friesoythe einzuladen. Vier Experten referierten vor rund 50 Sportlern, Medizinern und Interessierten über moderne Behandlungsmethoden in der Unfall- und Sportchirurgie.

Chefarzt Dr. Ralf Weise, als Visceralchirurg Fachmann für die operative Therapie bei Erkrankungen der inneren Organe und der Bauchwand, referierte über die „Sportlerleiste“, die häufig ihre Ursache in der Schwächung der „Leistenkanalhinterwand“ durch Training und Stärkung der Bauchmuskulatur hat. Die Leistenkanalhinterwand zu stabilisieren, sei dann die Aufgabe der Chirurgen, die heute immer häufiger eine endoskopische und für den Patienten weniger belastende Operationsmethode wählen.

Der niedergelassene Chirurg Dr. Hermann-Ullrich Rüter aus Friesoythe stellte anhand eindrucksvollen Videomaterials „Umknickverletzungen" des Fußes und verschiedene „Bänderverletzungen“ im Fuß vor. „Immer dann, wenn Sie den Eindruck haben, dass am Knochen richtig was kaputt gegangen ist, ist das ein Fall für den Rettungsdienst und die Klinik“, mahnte der Facharzt. „In allen anderen Fällen ist die „PECH“-Regel, Pause – Eis – Compression – Hochlagerung – anzuwenden“, so Rüter.

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Sein Kollege Dr. Michael Eckertz, Leiter der Unfallchirurgie im St. Anna Hospital Dinklage, referierte über Schultergelenks- und Knieverletzungen. Großes Interesse fand die Vorstellung eines neuen Knorpeltransplantationsverfahrens. Eckertz: „Den Patienten werden gesunde Knorpelmasse und 200 ml Blut entnommen, die zusammen in einem Labor aufbereitet werden. Nach acht Wochen sind so neue Knorpelzellen gezüchtet worden, die dem Patienten transplantiert werden.“

Dr. Michael Renno, Chefarzt und Facharzt für Unfallchirurgie und Sportmedizin, erläuterte die Diagnostik bei verschiedenen Knochenbruchverletzungen an Extremitäten und Wirbelsäule und zeigte anhand von Videoaufnahmen realer Operationen, wie die Versorgung mit Werkzeug, wie man es eher in einer Feinmechanikerwerkstatt vermuten würde, durchgeführt wird.

Im Anschluss an die Vorträge standen die Fachärzte zum Gedankenaustausch zur Verfügung. Dr. Renno kündigte an, auch im nächsten Jahr wieder „Chirurgische Abende“ zu veranstalten und bat darum, interessante Themen vorzuschlagen.

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