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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Mehr Platz zum Feiern auf dem Festplatz

20.01.2017

Bösel Die Ausschreibungsergebnisse für die Umgestaltung des Dorfparks sind eingegangen und müssen nun noch abschließend geprüft werden. Matthias Kolhoff vom Planungsbüro Kolhoff Landschaftsarchitekten aus Vechta informierte am Mittwochabend im Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr über den Stand. Die Politik möchte, nachdem der Dorfpark umgestaltet ist, möglichst nahtlos mit der Umgestaltung des Festplatzes beginnen – finanziert auch zum Großteil aus Mitteln der Dorferneuerung. Voraussetzung dafür ist aber eine Antragsstellung bis zum 15. Februar beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg. „Und dann heißt es Daumen drücken“, sagte der Landschaftsplaner Kolhoff.

Einige Änderungen hatten sich in den Entwürfen für die Dorfpark-Umgestaltung ergeben. So wird der Bouleplatz in südwestliche Richtung verschoben, dort, wo der bislang geplant war, sollen Fitness-Geräte für Senioren aufgestellt werden. Alle Flächen, die im Park geschaffen werden, sollen auch für Veranstaltungen wie die Euro-Musiktage genutzt werden können.

Dem Antrag für die Dorfplatz-Umgestaltung war, wie berichtet, vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, bereits zugestimmt worden. Im Haushalt sind Kosten in Höhe von rund 1,1 Millionen veranschlagt, die Förderung beträgt 670 000 Euro. Die eingegangenen Ausschreibungsergebnisse lägen innerhalb der Kostenkalkulation, informierte Matthias Kolhoff. Mit der Auftragsvergabe wird sich der Verwaltungsausschuss in seiner nächsten Sitzung befassen. Dann sollen Ende Februar die Arbeiten starten, etwa Mitte Juni rechnet man mit der Fertigstellung.

Die Umgestaltung des Festplatzes kostet nochmals rund 295 000 Euro, die im Haushaltsentwurf für 2018 vorgesehen werden müssen. Hier könnten Fördermittel in Höhe von 185 000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm fließen. „Die Gelder sind momentan vorhanden“, machte Landschaftsarchitekt Kolhoff den Ausschussmitgliedern Hoffnung auf weitere Fördermittel.

In der Verbindung zum derzeitigen Festplatz soll ein rund 300 Quadratmeter großer Marktplatz entstehen, auf den bei Festivitäten Verzehrstände aufgestellt werden können. „Derzeit haben wir zu wenig Platz“, monierte Bürgermeister Hermann Block. Deshalb müssen Getränkewagen und andere Anhänger außerhalb des Bereiches parken. Zudem wäre künftig Platz, das ein oder andere Fahr- oder Essensgeschäft zusätzlich aufzunehmen – eine Forderung, die bereits häufiger zu hören war. Mit Natursteinpflaster soll der Marktplatz befestigt werden.

Von der Gartenstraße kommend soll um den Festplatz herum eine Betonsteinpflaster-Straße im Bogen bis zur Straße Am Dorfpark führen – auch Anfahrt für den Rettungsdienst. Poller verhindern sonst die Durchfahrt. Diese Straße dient auch als Erschließung der neuen Grundstücke nördlich des vorhandenen Trainingsplatzes. Der Festplatz selbst soll als Schotterrasenfläche gestaltet werden. Zudem werden die Sanitäranlagen um ein behindertengerechtes WC erweitert.

Reiner Kramer
stv. Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2901

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