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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Engagement: Messdiener legen sich ins Zeug

19.09.2016

Lindern /Visbek 150 Messdienerinnen und Messdiener der Linderner Kirchengemeinde St. Katharina von Siena haben am Sonnabend im Rahmen der Aktion „Carpe Diem“ (lat.: nutze den Tag) Autos gewaschen. Ab 9 Uhr standen sie mit allen Gerätschaften bereit. Auch an vielen anderen Orten standen die Messdiener für ähnliche Aktionen bereit.

Es sei gar nicht schwer gewesen, die Kinder und Jugendlichen dafür zu begeistern, sagte Lisa Elbers, die den Linderner Einsatz organisiert hatte. Auf dem Hof der Familie Lübbers in Kleinenging konnten die Jugendlichen kostenlos die Waschhalle für Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen nutzen, vor der sich immer wieder Autos stauten. Vor allem die jüngeren Messdienerinnen gingen mit Begeisterung an jeden Wagen und polierten nach der Wäsche fachmännisch den Lack. Wer sein Auto gegen eine Spende waschen ließ, bekam auch noch Kaffee von den Landfrauen und selbst gebackenen Kuchen. Am Ende des Tages hatte die Linderner Messdienergemeinschaft, die im Oldenburger Land die größte Teilnehmergruppe zum Aktionstag gestellt hatte, 73 Autos gewaschen. Ihr Lohn: Fast 760 Euro. Den größeren Teil bekam das Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich in Wilhelmshaven, mit 360 Euro unterstützen die Linderner ein Patenkind in Indien.

Voller Tatendrang hatten sich auch in der Kirchengemeinde St. Vitus Visbek 40 Messdienerleiter am Pfarrheim getroffen. Mit einem Gebet starteten sie in den Arbeitstag. In Teams ließen sie sich die Aufgaben zuteilen: Brennholz spalten, Balkongeländer schleifen und lackieren, Pflastern, Rindenmulch verteilen oder eine Hecke ausreißen. Ein großer Auftrag war der Umzug der Kleiderkammer von St. Vitus. „Hier engagieren sich die Messdiener doppelt sozial“, stellte Marius Muhle, Bundesfreiwilligendienstleistender in der Pfarrei, fest. „Sie helfen einer sozialen Einrichtung und bekommen dafür eine Spende für eine andere gute Sache.“ Neben Tischen und Regalen musste kubikmeterweise Kleidung in Säcken, Kisten und auf Bügeln aus den zu klein gewordenen Räumlichkeiten über den Kirchplatz geschafft werden. 100 Euro brachte ihnen allein dieser Auftrag ein.

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In Visbek habe man bereits im letzten Jahr eine Carpe-Diem-Aktion gemacht, berichtete Muhle. Damals allerdings zugunsten eines Messdienerausflugs. „Zu wissen, dass das Geld ins Kinderhospiz fließt, steigert die Motivation“, sagte er und zeigte es mit seinen Kollegen: Fragen beantworteten sie im Laufschritt, für Pausen war keine Zeit.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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