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Aktualisiert vor 13 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Mit Drahtesel 1613 Kilometer nach Mallorca

19.04.2012

CLOPPENBURG Am 3. Juni ist es soweit: Dann macht sich die gebürtige Cloppenburgerin Barbara Seché mit ihrem Dackelmischling Paul auf eine exakt 1613 Kilometer lange Radtour von München nach Mallorca. Mit der rund dreieinhalb Wochen dauernden Sponsorenfahrt per Drahtesel will die 46-Jährige Geld für ihr Projekt „Casa Calma – die Oase für Handicap-Menschen“ sammeln. Begleitet wird sie zeitweise von einem Kamerateam.

„Ziel meines Abenteuers ist es, auf Mallorca einen Ort zu schaffen, in dem Menschen mit geistigen, seelischen und körperlichen Handicaps Urlaub machen können und während ihres Aufenthalts eine tiergestützte Therapie mit Hund bekommen“, erzählt die gelernte Zahnarzthelferin, die ihre Ausbildung bei dem Cloppenburger Dentisten Dr. Hubert Burwinkel absolvierte. Gearbeitet hat sie in dem Beruf aber nie.

22 Jahre war sie vor allem in der Pharmaindustrie und der Medizintechnik in Hamburg und Bonn tätig gewesen, bevor sie in den vergangenen drei Jahren ehrenamtlich und ab Oktober 2010 hauptberuflich für den Verein „Beschützerin­stinkte“ in München wirkte. In der von der prominenten Fernsehmoderatorin Sonja Zietlow („Dschungelcamp“) gegründeten Stiftung bekam Seché nach eigenen Angaben „einen tiefen Einblick in die Notlagen vieler Familien“ und wie Hunde als „bessere“ Medizin für den Menschen wirken können.

Am eigenen Leibe spürte sie die tiergestützte Therapie im Jahre 2010, als sie nach einem schweren Motorradunfall monatelang an den Rollstuhl gefesselt war. „Mein Hund Paul hat mich aus dem Rollstuhl geholt.“

Um den Kauf eines entsprechenden Domizils in der Nähe des Flughafens von Mallorca realisieren zu können, will Seché jeden von ihr zu fahrenden Kilometer im Vorfeld für 1000 Euro an Sponsoren und Förderer verkaufen.

Gäste in ihrem neuen Haus sollen Familien mit einem behinderten Familienmitglied, Menschen mit seelischen Erkrankungen, Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen bei gefährdeten Berufsgruppen (z.B Polizisten, Soldaten, Feuerwehrleuten, Rettungsdienstlern etc), Menschen, die eine Krebserkrankung überwunden haben, fitgebliebene, aber einsame Senioren, Opfer von Gewaltverbrechen, Opfer von Katastrophen, rehabilitierte Schlaganfallpatienten, Kinder suchtkranker Eltern und Menschen mit Multipler Sklerose sein. Finanziert werden die Aufenthalte von gemeinnützigen Organisationen wie zum Beispiel der Deutschen Lebensbrücke.

Verabschiedet wird Seché am 3. Juni auf der Münchener Maximilianstraße. Dort winken ihr zum Abschied Prominente wie Starfriseur Udo Walz oder die Schauspieler Radost Bockel und Michael Lesch.

Während das Intermezzo in München dann beendet ist („Ich habe zum 31. Mai meine Bleibe gekündigt“) wird Seché auch weiterhin in ihrer Heimat Cloppenburg ansässig sein. „In München war ich nur Gastarbeiter.“

 @ Mehr Infos unter http://www.abenteuer-tagebuch.com/

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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