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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Nachgefragt: Mit Geduld die Mitarbeiter gefördert

28.11.2015

Scharrel Sie hingen irgendwie dazwischen: Menschen mit leichten geistigen Beeinträchtigungen, die in den gemeinnützigen Werkstätten unterfordert gewesen wären, für die der Schritt auf den ersten Arbeitsmarkt allerdings eine Stufe zu viel bedeutet hätte. Die CVA-Dienstleistungs-GmbH (CVAD) in Scharrel, Tochter des Caritas-Vereins, hatte daher ein Arbeitsangebot für genau jedes Klientel geschaffen. Das ist inzwischen mehr als sieben Jahre her.

Betriebsleiter Josef Kalmlage und sei Stellvertreter Bernhard Meyer tippen auf dem Foto des Zeitungsartikel herum, der damals dazu in der NWZ  erschien. „Den konnten wir inzwischen auf dem ersten Arbeitsmarkt als Hausmeister vermitteln“, erzählt Kalmlage über einen der Männer. Ein weiterer Mitarbeiter soll, wenn er sich weiter so gut macht, Mitte nächsten Jahres aus der Fördermaßnahme als fester Mitarbeiter in die Montagegruppe der CVAD übernommen werden.

Von den ursprünglichen fünf Geförderten aus 2008 bleiben dann noch drei: einer in der Montage, zwei in der Landschaftspflege. Die Betriebsleiter sehen das als Erfolg. „Man kann nicht so schnelle Fortschritte erwarten, wie bei einer normalen Berufsausbildung“, betont Kalmlage.

Die Mitarbeiter dieses Projekts müssen sich über einen langen Zeitraum grundlegende Schlüsselqualifikationen erarbeiten. Jeden Tag zur Arbeit kommen, pünktlich sein, Zuverlässig seine Aufgaben bearbeiten – all das und noch viel mehr müssen sie erlernen. Geduld seitens der Vorgesetzten und die Bereitschaft, Dinge immer wieder anzusprechen und sich von gelegentlichen Rückschritten nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, sind dabei unabdingbar.

Viele Unternehmen nehmen sich dies Zeit nicht. Kalmlage und Meyer sehen aber sowohl bei der CVAD, als auch beim erfolgreichen Integrationsunternehmen LMG (ebenfalls Caritas-Tochter), dass es sich lohnen kann – auch wirtschaftlich. Der zunehmende Fachkräftemangel in zahlreichen Branchen tut sein Übriges. „Es gibt immer mehr Unternehmen, die auch Schwerbehinderte Mitarbeiter einstellen.“

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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