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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

FREIZEIT: Mit Kinderwagen durchs Maislabyrinth

22.09.2006

HARKEBRüGGE Das Maislabyrinth der Katholischen Landjugend in Harkebrügge gedeiht. Viele haben sich schon hinein gewagt.

Von Hans Passmann HARKEBRÜGGE - „Seit einer Stunde gehen wir durchs Labyrinth“, sagt Frank Cordes. „Jetzt folgen wir der Musik, um den Ausgang zu finden.“ Der Harkebrügger gehörte zu den zahlreichen Besuchern, die in diesen Tagen im spätsommerlichen Sonnenschein das Mais-Labyrinth Am Fuhrenkamp erkunden. Mit Freunden und Tochter Ella-Marie hat er sich auf den Weg durch den Irrgarten gemacht. „Es ist gar nicht so einfach, hier wieder herauszufinden“, sagt der 40-Jährige. Seiner dreijährigen Tochter macht der Spaziergang durch den gut zwei Meter hoch stehenden Mais Spaß. Spaß haben nicht nur die Cordes, sondern auch die vielen anderen Besucher an diesem Tag.

Die Katholische Landjugendbewegung Harkebrügge hat das Labyrinth in den vergangenen Wochen angepflanzt und wachsen lassen. Dabei wurde auch darauf geachtet, dass auch Kinderwagen durch die Labyrinthschneiden passen. Viele Eltern nehmen dann auch ihre Kleinsten mit. Alle anderen müssen gut zu Fuß sein, der Weg durch das Labyrinth beträgt eineinhalb Kilometer. Einige Meter kommen noch hinzu, wenn man sich „verläuft“, denn in den Irrgarten haben die Mitglieder der Katholischen Landjugend durch den ein oder anderen Irrweg eingebaut. Man gerät plötzlich in eine Sackgasse und muss umkehren, wie auch Manuela Witten berichtet:. „Auf dem Weg sind mir viele Bekannte begegnet. Man grüßt freundlich, wechselt ein paar Worte und dann muss man sich wieder Gedanken machen, wo die Wegestrecke hinführt“, sagt die 32-jährige Harkebrüggerin. Denn immer gäbe es eine neue Möglichkeit, sich anders zu orientieren.

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Die mehr als vierzig Landjugendlichen aus Harkebrügge leisteten ganze Arbeit, um Am Fuhrenkamp auf dem Maisfeld von Josef Hempen das Labyrinth entstehen zu lassen. „Schon bei der Einsaat wurden die Laufwege auf der Maisfläche markiert und ausgemessen“, sagt die Vorsitzende Andrea Bäker, die mit der Premiere und dem Besuch mehr als zufrieden war. Die Resonanz habe die Erwartungen übertroffen, freute sie sich. Man habe auch gut Werbung für die Veranstaltung gemacht und die Attraktion habe sich auch im Vorfeld herumgesprochen. Rund zwei Hektar misst das Maisfeld zwischen Lohe und Harkebrügge, das aus der Luft betrachtet das Symbol der Landjugend, nämlich „Krüz und Ploog“, darstellt.

Um den Gang für die Kinder noch interessanter zum machen, hat die Landjugend acht Anlaufstationen im Labyrinth eingebaut. Hier können sich Kinder einen Stempel abholen. Wer seinen Laufzettel vollständig abgestempelt hatte, auf den warteten als Lohn des Erfolgs leckere Süßigkeiten. Aber es gibt nicht nur das Vergnügen im Mais, sondern auch zahlreiche Spiele mit großer Zeltfete. Das Tierkarussell dreht sich. In der Strohhüpfburg vergnügen sich die Kinder, während die Eltern Kaffee und Kuchen genießen. Viel Spaß gibt es auch beim Bullenreiten, etwa beim Kuhfladenroulette und beim Wettmelken. Es ist eine runde Sache.

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