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Wirtschaft: Mit Kreiselkunst und Obstwiese Ort gestalten

23.07.2015

Harkebrügge Noch ist der Kreisel zwischen der Kreisstraße 296 und der Landesstraße 832 vor der Ortschaft Harkebrügge unbepflanzt. Doch schon bald könnte dort Kreiselkunst ihren Platz finden. Ein entsprechendes Modell stellte am Dienstagabend Ewald Schneider vom Harkebrügger Aktiv-Kreis während eines Infoabends den Einwohnern in der Junkerbar vor. Wie berichtet, möchten die Mitglieder gemeinsam mit der Bevölkerung die Zukunft des Ortes gestalten.

Der Aktiv-Kreis habe einen Weg finden müssen, die vorgeschriebenen Auflagen für eine Installation auf dem Kreisel einzuhalten, beschrieb Ewald Schneider das Vorhaben. Da in diesem Abschnitt Tempo 100 gelte, dürfe das Bauwerk nicht fest verankert werden, sondern müsse beweglich sein, erklärte er. Wie berichtet, hatten die Mitglieder des Aktiv-Kreises Anfang des Jahres zu einem Gestaltungswettbewerb aufgerufen. Leider, so bedauerte Schneider, seien diese Ideen bei der Straßenbaubehörde in Lingen durchgefallen. Daraufhin hätten sie ein neues Konzept entwickelt.

Angedacht sei, ein Stahlgestell mit einem Durchmesser von vier Metern, einem in Blech eingelaserten Schriftzug der Ortschaft und dem „Junker Harke“ als Wappen des Ortes in der Mitte des Kreisels zu installieren. Die Straßenbaubehörde habe bereits ihre Genehmigung zugesagt, so Schneider. Auch der Landkreis habe grünes Licht gegeben.

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Um das Vorhaben umzusetzen, sei ein Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Barßel und der Straßenbaubehörde notwendig, sagte er. Nach dessen Abschluss würde die Ortschaft die Pflege des Kreisels in Eigenleistung übernehmen. Gemeindeverwaltung und Fraktionen würden die Idee begrüßen, so Schneider. Nun wolle der Aktiv-Kreis Ideen für die Bepflanzung sammeln.

Ein weiteres Projekt, das der Aktiv-Kreis mit den Bürgern umsetzen möchte, ist die Umgestaltung des in die Jahre gekommenen Spielplatzes am Waldkindergarten. Der Spielplatz sei eine beliebte Anlaufstelle für Familien und Kinder, sagte Vorsitzender Thomas Tangemann. Umso wichtiger sei es, den Platz sicher zu gestalten. Marode Spielgeräte hatten entfernt werden müssen.

Projekteiter Jürgen Schumacher stellte die vorläufige Planung vor. So solle ein Wald-, Sand-, und Gerätespielplatz mit beispielsweise Rutsche, Kletterpyramide sowie einem Sonnenschutz über dem Wasserspielbereich entstehen, die den Kindern ein sicheres Spielen ermöglichen. Die Kosten für die Geräte schätzte Schumacher auf 12 000 Euro. Sobald das Konzept stehe, wolle der Aktiv-Kreis einen Antrag bei der Gemeinde stellen.

Ebenfalls solle eine Obstwiese nahe des Waldes den Ort bereichern, Bienen beherbergen und Kindern nachhaltig die heimischen Obstsorten nahe bringen. Eine mögliche Fläche stehe zur Verfügung.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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