• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

LANDWIRTSCHAFT: Mit „Putenkönig“ Matthews kein Kontakt

17.02.2007

PETERSDORF /KARTZFEHN Das Unternehmen bei Petersdorf zerstreut Befürchtungen, das gefährliche Virus könnte aus England überspringen. Man sieht sich gut gewappnet.

Von Hermann Gerdes PETERSDORF/KARTZFEHN - Zwischen Deutschlands größtem Putenvermehrer, der Katzfehn OHG in Kartzfehn (Petersdorf) und Europas größtem Putenmäster, dem Putenzüchter Bernard Matthews aus der Gemeinde Holton nahe Lowestoft in der ostenglischen Grafschaft Suffolk, gibt es keine Verbindungen. „Wir bekommen unsere Elterntiereier zwar auch teilweise aus Großbritannien, aber aus einer völlig anderen Region einige hundert Kilometer entfernt“, stellt Enno Herlyn, stellvertretender Geschäftsführer, klar.

In Großbritannien war – wie berichtet – Anfang Februar, als rund 2500 Truthähne verendeten, erstmals das auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 auf einem Geflügelhof festgestellt worden. Um eine Ausbreitung zu verhindern, hatten die Behörden knapp 160 000 Tiere auf dem Hof getötet, der Europas größtem Putenzüchter gehört. Die Kadaver wurden in versiegelten Lastwagen abtransportiert und sollen verbrannt werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Um den Mastbetrieb nahe Lowestoft in Ostengland wurde eine Quarantänezone eingerichtet. Darüber hinaus wurden für ein 2000 Quadratkilometer großes Gebiet Beschränkungen für den Transport von Geflügel verhängt. Geflügelschauen wurden landesweit verboten. Inzwischen besteht Klarheit, dass das gefährlich H5N1-Virus von einer Geflügelzuchtfarm in Ungarn eingeschleppt wurde.

Die britische Geflügelindustrie fürchtet nach dem Ausbruch der Vogelgrippe massive Umsatzverluste. Befürchtet wird vor allem, dass andere Länder ein Einfuhrverbot für britisches Geflügel verhängen könnten. Insgesamt werden in Großbritannien jedes Jahr rund 19 Millionen Truthähne gezüchtet. Jeder dritte Truthahn kommt von einer Bernard-Matthews- Farm.

In Kartzfehn werden neuste wissenschaftliche Erkenntnisse auf den Gebieten der Zucht, Haltung, Fütterung, Brut und Hygiene von Putern konsequent angewandt. Auch wegen der beispielhaften Zusammenarbeit mit deutschen Mastbetrieben und Vermarktern entwickelte sich das Unternehmen schnell zum Impulsgeber der nationalen Putenwirtschaft. 1991 übernahm Kartzfehn den größten Putenvermehrungsbetrieb der ehemaligen DDR im brandenburgischen Neuglienicke. Hier – 500 Kilometer entfernt – werden seitdem die Elterntiere gehalten. Die beiden Brütereistandorte und die Entfernung zu den Legefarmen wappnen den Betrieb auch gegen Gefährdungen von außerhalb.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.